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HANDBALL: HC Kriens-Luzern verpflichtet kroatischen Kreisläufer

Der HC Kriens-Luzern verstärkt sich auf die kommende Saison mit Filip Gavranovic (26). Der 1,99 Meter grosse Kroate unterzeichnete in der Zentralschweiz einen Vertrag über zwei Jahre.
Spielt in der kommenden Saison für den HC Kriens-Luzern: Filip Gavranovic, hier im Dress von Pfadi Winterthur. (Bild: Walter Bieri / Keystone (Winterthur, 1. März 2016))

Spielt in der kommenden Saison für den HC Kriens-Luzern: Filip Gavranovic, hier im Dress von Pfadi Winterthur. (Bild: Walter Bieri / Keystone (Winterthur, 1. März 2016))

Die NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern sind aktuell intensiv an der Kaderplanung für die kommende Saison. Mit dem kroatischen Kreisläufer Filip Gavranovic gelang den Zentralschweizern ein echter Transfer-Coup. Gavranovic ersetzt auf dieser Position Fabio Baviera, der nach Motivationsproblemen im vergangenen Herbst überraschend zurückgetreten war (Artikel vom 27. Oktober). Mit dem sechsfachen kroatischen Nationalspieler holt sich der HC Kriens-Luzern Masse und Klasse an den Kreis – sowohl offensiv wie defensiv. Gavranovic bringt mit 1,99 Meter Körpergrösse und 106 Kilogramm beeindruckende Werte mit, gilt als sehr guter Defensivspieler und glänzt auch Offensiv durch eine sehr hohe Effizienz.

Gavranovic stammt aus dem kroatischen Bjelovar und lernte das Handball-Abc in der kroatischen Handball-Metropole Porec. Dort debutierte er 2011 im Alter von 20 Jahren im Europacup der Cupsieger. Via Koper (Slowenien) und Bregenz (Österreich) stiess Gavranovic 2015 zum Schweizer Spitzenclub Pfadi Winterthur, wo er in zwei Saison in über 50 Spielen der Swiss Handball League über 150 Tore warf. Im Sommer 2017 kehrte Gavranovic nach Kroatien zurück, wo er viel zum aktuellen Höhenflug seines Heimatvereins beiträgt, der auf Rang zwei der kroatischen Topliga liegt.

«Wir suchten nach einer Verstärkung am Kreis, die uns offensiv wie defensiv stärker macht,» lässt sich CEO Nick Christen in einer Mitteilung des HCK zitieren. «Mit Filip haben wir die Lösung gefunden. Dazu kennen wir ihn nach zwei Jahren in der Schweiz und wissen sehr genau, was wir an ihm haben.» Er bringe nicht nur Masse, sondern auch sehr viel Klasse. Und er passe mit 26 Jahren ins Alterskonzept bei der Besetzung des Kreisläufer-Postens: «Wir kommen nicht umher, die Ablösung von Daniel Fellmann mittelfristig zu regeln und gleichzeitig unseren jungen Spielern wie Gino Delchiappo Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Hinter einem so routinierten Spieler wie Gavranovic können sich junge Spieler gut entwickeln», ist Christen überzeugt.

Gavranovic selber, der mit dem Kroatischen Team im Jahr 2013 an den Mittelmeerspielen in der Türkei die Silbermedaille errang, freut sich über die Rückkehr in die Schweiz. Und über diese neue Rolle: «Mich hat gereizt, dass ich bei Kriens-Luzern eine Leaderrolle übernehmen soll. So kann ich meine Routine mit optimaler Wirkung einsetzen.» Auch geniesse Kriens-Luzern in der Szene einen sehr guten Ruf. «Ich möchte mithelfen, hier etwas zu bewegen und freue mich auf tolle Heimspielatmosphäre, die mich in den zwei Jahren bei Pfadi stets beeindruckt hat.

pd/rem

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