HANDBALL: HCK im Europacup eine Runde weiter

Der HC Kriens-Luzern gewinnt im EHF-Cup gegen Montenegros Landesmeister HC Lovcen-Cetinje klar mit 37:25. Damit steht der HCK mit zwei Siegen und dem Gesamtskore von 67:47 in der nächsten Runde.

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Der Krienser Peter Schramm muss sich gleich gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der Krienser Peter Schramm muss sich gleich gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Montenegros Meister Lovcen-Cetinje stellte im EHF-Rückspiel gegen den HC Kriens-Luzern keine NLA-taugliche Equipe. Da wird es am Mittwoch gegen Wacker Thun ganz anders zur Sache gehen. Und trotzdem lancierte der HCK eben diese Partie gegen Wacker Thun mit den beiden Siegen im EHF-Cup gegen die Handballer vom Balkan. Denn in Sachen Fighting Spirit, Entschlossenheit und nicht zuletzt auch Engagement musste sich der HCK nichts vorwerfen lassen.

Nach dem klaren 30:22-Sieg vom Samstag dauerte es am Sonntag gerade mal drei Minuten, um auch das letzte Strohfeuer der Hoffnung beim Gast aus Montenegro im Keim zu ersticken: 5:0 führte der HCK da, und Lovcen nahm ein erstes Time-Out. Geändert hat sich aus Sicht der Gäste danach nicht wirklich viel. Dazu spielte der HCK an diesem Sonntag zu seriös, zu konsequent.

Kriens Yves Mühlebach (Bild: Philipp Schmidli)
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Samuel Weingartner (Bild: Philipp Schmidli)
Yves Mühlebach (Bild: Philipp Schmidli)
Peter Schramm (Bild: Philipp Schmidli)
Jan Gwerder (Bild: Philipp Schmidli)
Peter Schramm (Bild: Philipp Schmidli)
Luca Spengler (Bild: Philipp Schmidli)
Tom Hofstetter (Bild: Philipp Schmidli)
Kriens Trainer Heiko (Bild: Philipp Schmidli)
Kriens Teammanager Nick Christen (Bild: Philipp Schmidli)
Daniel Fellmann (Bild: Philipp Schmidli)
Luca Spengler (Bild: Philipp Schmidli)
Vukasin Stojanovic (Bild: Philipp Schmidli)
Fabio Baviera (Bild: Philipp Schmidli)

Kriens Yves Mühlebach (Bild: Philipp Schmidli)

Vertrauen in die junge Garde

Mehr noch: Coach Heiko Grimm machte sein Versprechen wahr und setzte schon nach 12 Minuten auf die Karte Jugend. Mit Lima, Gwerder, Vögtli und Weingartner schenkte er gleich drei Spielern der ganz jungen Garde das Vertrauen. Und alle vier rechtfertigten dieses Vertrauen, spielten erfrischend und fügten sich gut ins Team ein.

Letztlich siegte der HCK mit 37:25 auch in dieser Höhe verdient. Denn im Vergleich zum Vortag zeigte sich der HCK offensiv deutlich zielstrebiger. Und nicht weniger als 12 Spieler liessen sich auf der Skorerliste mit mindestens einem Treffer gutschreiben.

Mit zwei Siegen und dem Gesamtscore von 67:47 qualifiziert sich der HCK damit für die nächste Europacup-Runde. Gegner dann wird das starke Team TVIS Holstebro aus dem Norden Dänemarks sein.

HC Kriens-Luzern - HC Lovcen-Cetinje 37:25 (19:13)

Krauerhalle Kriens. – SR Chaskis/Tsanokas (GRE). – 450 Zuschauer. – Spielverlauf: 5:0 (3.), 6:0, 6:1, 7:3, 9:4, 10:6, 12:8, 14:9, 16:12, 18:13, 19:13;.20:16, 23:18, 30:18,, 31:21, 35:21, 36:22, 37:25.

HC Kriens-Luzern: Schelbert/Portmann (ab 31.); Fellmann, Mühlebach (4), Weingartner (3), Spengler (4), Vögtli (3), Gwerder (2), Stojanovic (6), Baviera, Lima (1), Stankovic (1), Baumgartner (3/1), Tominec (4), Schramm (3), Hofstetter (2).

HC Lovcen-Cetinje: Abramovic/Cicmil; Kaludjerovic, Krivokapic (2), Lakicevic , Latkovic, Lipovina, Markovic (9/2), Ojdanic, Pejovic (4), Popovic (2), Stanojevic (2), Vuckovic.

Bemerkungen: Strafen: 6x2 Min gegen HCK (rot Lima nach 3x2), 5x2 Minuten gegen Lovcen. 57. Tominec verschiesst Siebenmeter.