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HANDBALL: HCK-Neuzuzug Engler träumt vom Ausland

Kriens-Luzern kommt langsam in Fahrt. Heute (17.30 Uhr) will der HCK bei Pfadi Winterthur beweisen, dass er tatsächlich ein Spitzenteam ist. Das ist für Luca Engler ohnehin keine Frage.
HC Kriens-Luzerns Luca Engler im Spiel gegen HSC Suhr Aarau. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 24. September 2017))

HC Kriens-Luzerns Luca Engler im Spiel gegen HSC Suhr Aarau. (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 24. September 2017))

Luca Engler (24), nicht zu verwechseln mit Luca Spengler (25), seinem Pendent auf der linken Rückraumposition, ist ein Mann der knappen Worte. Berührungsängste? «Nein, ich bin in Kriens herzlich aufgenommen worden, als junger Handballer kannst du dir einen solchen Verein nur wünschen. Aber ich bin nicht einer, der sich in den Vordergrund drängt.» Tat er aber auch schon. Zum Beispiel letzten Sonntag beim erknorzten 25:23-Sieg gegen Suhr. Der 1,90-m-Mann, eher als Notnagel für die rechte Rückraumposition von Amicitia zu Beginn dieser Saison losgeeist, lieferte viele Farbtupfer, warf die entscheidenden Tore. «Er hat mich bisher sehr positiv überrascht», zückt Trainer Heiko Grimm den Hut, «Luca wird uns noch viel Freude bereiten.»

Der Wechsel zu Kriens bedeutet für den Linkshänder, der via Birsfelden, Basel und Amicitia den Weg in die Innerschweiz fand, einen weiteren Karriereschritt. «Ausschlaggebend war», sagt Engler mit einem Schmunzeln, «dass es in dieser Mannschaft viele sehr coole Typen hat. Da passe ich hin.» Um, mit durchaus ernstem Unterton, anzumerken: «Ich habe in den Gesprächen mit Trainer Heiko Grimm und Nick Christen gespürt, dass der Verein mich will. Diese Beharrlichkeit hat mich beeindruckt.» Und: «Es hat sich ja langsam herumgesprochen, dass Kriens ein sehr ambitionierter Verein ist. Ich will hier als Handballer etwas erreichen und mithelfen, endlich einen Pokal zu gewinnen.»

Zwei Jahre hat sich Engler dem HC Kriens-Luzern verpflichtet, stärker will er werden, «mich in jedem Training verbessern», fordert er, der in seiner Spielart ähnliche Züge wie Aleksandar Radovanovic führt, Beträchtliches von sich: «Meine Kernaufgabe ist das Toreschies­sen. Doch es ist eines meiner handballerischen Hauptanliegen, mich auch im Zusammenspiel mit meinen Teamkollegen zu verbessern, Lücken zu erspähen, Vorbereitungsarbeit für die Tore zu leisten.»

Zuversicht vor der Partie in Winterthur

Dies will der der junge Mann, der an der Uni in Basel im Sommer das Studium in Biologie und Sport abschloss und nun in Luzern im Austauschverfahren ein Semester an der PH absolviert, derart perfektionieren, dass er seinen geheimen Traum eines Auslandengagements verwirklichen kann: «Das wäre sicher ein grossartiges Erlebnis.»

Heute indes heisst der Gegner Winterthur, und Luca Engler sagt nichts anderes dazu als: «Ich glaube, der Knopf ist am letzten Sonntag definitiv aufgegangen. Ich bin sicher, dass uns erneut ein gutes Spiel gelingt. Wenn wir unsere Möglichkeiten ausschöpfen, können wir auch Pfadi an den Karren fahren.»

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

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