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HANDBALL: Hoffen auf bessere Zeiten

Der Start in die Finalrunde war für Kriens katastrophal. Interimstrainer Nick Christen würde vor dem Spiel gegen Bern (Krauerhalle, 17 Uhr) dazu am liebsten ... gar nichts sagen.
Roland Bucher
Nick Christen, hier im weissen Shirt, in der Maihofhalle Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern 03.09.2017)

Nick Christen, hier im weissen Shirt, in der Maihofhalle Luzern. (Bild: Philipp Schmidli, Luzern 03.09.2017)

Von Resignation zu sprechen, wäre falsch, ungerecht. Die Diskussion mit Nick Christen, dem CEO und Trainer des HC Kriens-Luzern in Personalunion, scheint eher in eine gewisse Ratlosigkeit zu münden. Nein, ratlos sei der Krienser Handballverbund nicht, man habe Erklärungen für den Fehlstart, erwidert Nick Christen: «Natürlich sind wir alle enttäuscht, dass wir gegen Suhr verloren haben. Denn wir haben uns von dieser Finalrunde alle viel, viel mehr erhofft.» Aber das sei kein Weltuntergang: «Wir haben in der Qualifikation sogar gegen Endingen und Gossau verloren – und uns wieder aufgerappelt.»

Also, hopp! Denn Wesentliches mehr zur momentan nicht eben erfreulichen Auslegeordnung gäbe es kaum zu sagen, blockt Christen ab. Das Vorhaben sei, dass man gegen Bern-Muri vieles besser machen, versöhnen wolle: «Sieben Leute stehen auf dem Feld, zwei Trainer an der Linie. Und die stehen gemeinsam in der Verantwortung.» Basta. So einfach ist das. Diesmal, gegen Bern-Muri, gebe es eine neue Chance für ein erstes Finalrunden-Erfolgserlebnis.

Nebengleisig – aber durchaus ambitioniert – fährt bei Kriens auch die Personalplanung für die nächste Saison, in welcher Goran Perkovac, der neue Cheftrainer, mit eisernem Besen neue Direktiven durchpauken will.

Nicht mehr dabei sein wird neben Baviera und Brücker, die bereits vor und während der Winterpause gingen, auch Peter Schramm. Neu dazu stösst Kreisläufer Filip Gavranovic, ohne Zweifel eine echte Verstärkung in der Defensive und am Kreis. Ansonsten herrscht – sowohl was Zu- wie Wegzüge betrifft – Funkstille; auch das Dossier Albin Alili liegt, weit oben immerhin, noch in der Schublade. Alili ist von Schaffhausen ausgeliehen, ob er eine weitere Saison als Hofstetter-Back-up anhängt, stehe noch in den Sternen, betont Christen.

«Wir sind mit unseren Goalies zufrieden»

Nicht zum Thema werden bei Kriens Bar und Willimann, die beiden Goalies: «Sie haben gegen Suhr keinen guten Tag eingezogen», sagt Christen, «aber es ergibt überhaupt keinen Sinn, an diesem Duo zu zweifeln. Wir sind mit ihnen ausgesprochen zufrieden.» Der Hintergrund: Marianac, der Keeper des heutigen Gegners Bern, so kursierte das Gerücht, habe seine Fühler in Richtung Kriens ausgestreckt. «Stimmt nicht», betont Christen. Inzwischen hat der starke serbische Nationalgoalie indes einen Fünfjahresvertrag bei Suhr unterzeichnet.

Dass der HCK keinen Marianac, sondern ein topsolides Zweigespann Bar/Willimann braucht – dies zu beweisen, haben die beiden Krienser Torsteher heute vorzügliche Gelegenheit. Sie beide werde der Schlüssel zu einem Überraschungscoup gegen die Berner sein.

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

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