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HANDBALL: Im Cupfinal wartet der LC Brühl auf Nottwil

Die Spono Eagles bezwingen Thun nach zähem Kampf mit 27:25 und stehen zum sechsten Mal im Cupfinal. Trainer Urs Mühlethaler musste sich das Spiel auf der Tribüne anschauen.
Mit neun Treffern die Beste im Team von Spono Eagles: Ivana Ljubas. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

Mit neun Treffern die Beste im Team von Spono Eagles: Ivana Ljubas. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

Nach Spielschluss drehten sich die Nottwilerinnen hüpfend im Kreis, die Erleichterung war riesig. Vor einem Jahr hatten sie im Halbfinal gegen die Aussenseiterinnen aus Thun noch verloren, am Mittwochabend nahmen sie erfolgreich Revanche. 27:25 lautete das ­Skore am Ende, auch Trainer Urs Mühlethaler atmete auf. «Es war nervenaufreibend, ja. Aber Cup ist Cup, und Sieg ist Sieg», sagte er lächelnd.

Sein Team coachte er an diesem Abend nicht von der Trainerbank aus, das übernahm Assistent Martin Accola. Mühlethaler sass die erste von insgesamt drei Spielsperren ab. Im Anschluss an das Auswärtsspiel in Zug von Anfang März hatte er sich in einem Radiointerview despektierlich über die Schiedsrichter geäussert, wofür er nachträglich sanktioniert worden war. Bisher hatte der Rekurs des Vereins aufschiebende Wirkung, mittlerweile ist die Strafe aber bestätigt worden. Mühlethaler wollte sich dazu nicht mehr äussern.

Thunerinnen liegen lange in Führung

Zurück zum Sportlichen: Mit seinem Stellvertreter an der Seitenlinie war Mühlethaler zufrieden: «Seine Massnahmen hätte ich auch getroffen, wohl aber jeweils ein paar Minuten früher.» Wie der Rest der 350 Zuschauer in der SPZ-Halle litt er auf der Tribüne, weil die Spono Eagles keinen souveränen Auftritt hinlegten. Im Angriff unterliefen ihnen viele Fehlschüsse aus bester Position und in der Defensive kamen die Goalies nicht auf Touren.

Thun, das in der Meisterschaft keine Ambitionen mehr hat, legte alles in die Waagschale, um seine Saison noch zu retten. Der Rückraum der Berner Oberländerinnen war durchschlagskräftig, und Goalie Karmen Korenic schraubte ihre Abwehrquote vorübergehend auf 64 Prozent. «Wir spielten guten Handball. Aber wir machten die Bälle einfach nicht rein», monierte Mühlethaler. Nach 20 Minuten lag sein Team mit vier Toren zurück (7:11), und trotz einem kleinen Zwischenspurt bis zur Pause (12:13) sah man sich auch kurz nach dem Seitenwechsel wieder mit demselben Rückstand konfrontiert (35./12:16).

Dann aber trat allmählich Besserung ein. Tamara Aegerter, nun für Lea Schüpbach im Tor, gelangen einige Paraden, und vorne im Angriff wirbelten zwei Akteurinnen, die 13 Jahre trennen. Ivana Ljubas (32) und Xenia Hodel (19) drehten auf, trafen wuchtig aus dem Rückraum und waren massgeblich daran beteiligt, dass Nottwil in der 50. Minute erstmals seit der 8. Minute wieder in Führung ging (21:20). Beruhigende Wirkung hatte dies zwar nicht, die hartnäckigen Thunerinnen liessen sich nicht abschütteln. Letztlich rettete der Gastgeber den knappen Vorsprung aber über die Ziellinie.

Die Spono Eagles stehen damit zum sechsten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Cupfinal, drei Mal haben sie ihn bisher gewonnen (2001, 2011, 2013). Am Sonntag, 29. April, treffen sie im Endspiel in der Zürcher Saalsporthalle auf den LC Brühl.

Stephan Santschi

stephan.santschi@luzernerzeitung.ch

Spono Nottwil – Thun 27:25 (12:13)

SPZ. – 350 Zuschauer. – SR Boskoski/Stalder. – Strafen: je 5-mal 2 Minuten. – Spono: Schüpbach/Troxler/Aegerter; Irman (2), Hodel (7/1), Ljubas (9/3), Wyder (1), Amrein (3), Wick (1); Matter (2), Calchini (2), Lisa Frey. – Thun: Korenic/Peronino; Lehmann, Berger (3), Oberson (4), Weibelova (5), Ganz (4/4), Noëlle Frey (6); Rotondo (3). – Bemerkungen: Peronino pariert Penaltys von Wick (18./7:9) und Hodel (20./7:10).

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