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HANDBALL: Kriens-Luzern bündelt nun die Kräfte

Die Energie reicht auch diesmal genau für eine Halbzeit. Dann bricht der HCK ein und unterliegt Pfadi Winterthur 22:30. Es ist die sechste Niederlage im achten Finalrundenspiel.
Roland Bucher
Der Winterthurer Marcel Hess (Mitte) setzt sich gegen die Krienser Peter Schramm (rechts) und Daniel Fellmann durch. (Bild: Heinz Diener)

Der Winterthurer Marcel Hess (Mitte) setzt sich gegen die Krienser Peter Schramm (rechts) und Daniel Fellmann durch. (Bild: Heinz Diener)

Einen Strick dreht den Kriensern niemand. Die Voraussetzungen mit einer langen Verletztenreihe (Hofstetter, Nyffenegger, Spengler, Vögtli) sind im Augenblick zu schlecht, um ein grundsolides Winterthur in Nöte zu bringen. Immerhin: Heiko Grimms Truppe zeigte Rückgrat, stemmte sich 30 Minuten lang mannhaft. Goalie Paul Bar hielt sein Team mit starken 43 Abwehrprozenten einigermassen auf Augenhöhe mit Pfadi, Schramm und Radovanovic nutzten ihre Chancen.

Das Fallbeil fiel aber nach der Pause brutal schnell. Ein im Stolz gekränktes Winterthur legte ­einen Zacken zu, warf ohne entschlossene Krienser Gegenwehr acht Tore in zehn Minuten. Der Mist war geführt (19:14). Dem HC Kriens-Luzern gelang im Schlussdrittel nicht mehr und nicht weniger als eine sachte Schadensbegrenzung: eher zu wenig, um neue Moral für die Playoffs zu tanken, wo im Halbfinal noch eine rauere Gangart vorherrschen wird und der Gegner aller Voraussicht nach Schaffhausen heisst. Und das ist nach wie vor der Branchenleader der Liga.

Schramm kommt rechtzeitig in Fahrt

Wissen muss man indes, dass Kriens-Luzern in diesen struben Tagen taktiert: «Wir haben eine sehr intensive Trainingswoche eingestreut», sagte HCK-General Nick Christen. «Und so gesehen erstaunt es mich kaum, dass die Kräfte im Moment nicht für 60 Minuten reichen.» Kriens wolle jetzt noch zwei anständige letzte Finalrundenauftritte gegen Schaffhausen (quasi die Playoff-Hauptprobe am Mittwoch) und Bern aufs Parkett legen, dann «müssen wir für die entscheidenden Partien bereit sein». Trainer Grimm bündle jetzt die Kräfte: «Das ist unsere einzige Chance, doch noch einmal ins Geschäft zu kommen», betont Christen.

Gestern war beim HCK trotz der deutlichen Niederlage nicht alles zum Gähnen. «Unsere kämpferische Leistung war ordentlich», befand Christen. «Ich spürte, dass die Mannschaft gewillt ist, bis zum Ende der Saison hart zu arbeiten.»

Ein Aktivposten war gestern – neben den in den letzten Partien konstant zuverlässigen Bar, Blättler und Radovanovic – wieder einmal Peter Schramm: elf Würfe, acht Tore. «Er kommt rechtzeitig in Fahrt», freut sich Christen. «Und einer wie er mit dieser enormen Schusskraft kann in einer Playoff-Serie durchaus einiges bewirken.» Schön zu wissen: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch


Pfadi Winterthur – Kriens-Luzern 30:22 (11:10)

430 Zuschauer. – SR Brunner/Salah. – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Pfadi Winterthur, 7-mal 2 Minuten inklusive Disqualifikation (Schramm/55.) gegen Kriens-Luzern.

Pfadi Winterthur: Vaskevicius/Schulz (ab 31.); Maros (5), Joël Tynowski, Hess (6), Langerhuus (5/3), Sidorowicz (5), Lier (1), Kuduz (7), Jud (1), Scheuner, Freivogel, Svajlen.

Kriens-Luzern: Bar; Fellmann (1), Wipf, Blättler (5), Alili (2), Delchiappo, Brücker (2/1), Stankovic, Radovanovic (4), Schramm (8/1).

Bemerkungen: Pfadi Winterthur ohne Vernier, Gavranovic und Cédric Tynowski. Kriens-Luzern ohne Hofstetter, Ramseier, Nyffenegger, Vögtli und Mühlebach (alle verletzt). Verschossene Penaltys: 0:3.

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