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HANDBALL: Kriens-Luzern hat Selbstbewusstsein und Freude wiedergefunden

Kriens-Luzern spielt heute in Gossau (20 Uhr) und weiss: Mit einem Sieg ist die Qualifikation für die Finalrunde besiegelt. Topskorer Luca Spengler fehlt – Captain Tom Hofstetter kehrt zurück.
Pfeilschneller Gegenstossspezialist: Kriens-Flügel Adi Blättler (hier im Spiel gegen Gossau) hat seinen Vertrag bis Sommer 2019 verlängert. (Bild: Dominik Wunderli (Kriens, 25. September 2016))

Pfeilschneller Gegenstossspezialist: Kriens-Flügel Adi Blättler (hier im Spiel gegen Gossau) hat seinen Vertrag bis Sommer 2019 verlängert. (Bild: Dominik Wunderli (Kriens, 25. September 2016))

Es habe ihn überrascht, betont Heiko Grimm, der Trainer des wieder in Fahrt gekommenen HC Kriens-Luzern, wie man am letzten Sonntag den 27:25-Sieg gegen Bern-Muri deklariert habe: «Wir wurden mit Lob überhäuft, man sprach uns eine enorme Überraschung zu. Doch das ist nicht die Wahrheit. Richtig ist, dass wir gut genug sind, um diesen Widersacher zu bezwingen. Wir haben nichts anderes getan als unsere Möglichkeiten abgerufen.»

Das, im Minimum, will der HCK auch heute Abend tun. In Gossau trägt er eine Partie aus, in welcher er die Zweiklassengesellschaft in der NLA noch weiter akzentuieren könnte – oder deutlicher gesagt: «Wenn wir diese Partie gewinnen, dann ist die Finalrunde in Stein gemeisselt», erklärt Grimm. Und diese Chance werde sich seine Mannschaft nicht entgehen lassen: «Wir haben drei Mal in Serie gewonnen. Das hat sechs wichtige Punkte eingetragen. Aber noch viel, viel mehr neues Selbstbewusstsein. Es ist schön zu spüren, wie wir uns jetzt wieder am Handball und am Siegen freuen.»

Hofstetters Comeback-Reife

Ärgerlich ist, dass mit Luca Spengler (Knochenprellung unter dem Knie) einmal mehr eine Teamstütze ausfällt. Dafür meldet sich Tom Hofstetter nach einer neunmonatigen Verletzungspause (Kreuzbandriss) zurück. Der Captain hatte gestern nach dem Abschlusstraining noch einen letzten medizinischen Check zu absolvieren, dürfte heute aber zur Verfügung stehen. «Er ist ein wichtiger Mann – wie alle anderen auch», sagt Grimm, «und wir werden ihn sicher nicht unnötig forcieren.»

Heiko Grimm ist guten Mutes, seine Mission in Kriens, wo man längst einen Titelbrief ins Vereinsalbum kleben möchte, zu erfüllen. Er spüre, wie das Team wieder Format annehme und dass es im Frühjahr für die hohen Aufgaben in der Finalrunde und in den Playoffs gewappnet sein werde. Im Sommer wird sich der Trainer nach fünf ereignisreichen HCK-Jahren in Richtung Deutschland verabschieden. Dort, in der Handballszene, verdichten sich die Anzeichen, dass der frühere Internationale bei Melsungen, dem aktuell Bundesliga-Fünften, in den Trainerstaff rückt. Grimm: «Ich werde es kommunizieren, wenn die Zeit richtig ist. Ich habe im Moment andere Prioritäten.» Seine Arbeit bei Kriens zu veredeln. Heute schleift sein Team schon mal daran.

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch








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