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HANDBALL: Kriens siegt dank Blättlers Zehnerpack

Kriens bezwingt Suhr dank kämpferisch aufopfernder Leistung 23:22 (10:10) und löst damit das Versprechen von Trainer Grimm ein – der HCK bleibt Thun im Kampf um Rang 3 auf den Fersen.
HC Kriens vs. HSC Suhr Aarau am 19. Februar 2017. Im Bild: Thomas Hofstetter. (Bild: Corinne Glanzmann (Kriens, 19.02.2017))

HC Kriens vs. HSC Suhr Aarau am 19. Februar 2017. Im Bild: Thomas Hofstetter. (Bild: Corinne Glanzmann (Kriens, 19.02.2017))

«Wir fahren auf dieses Aarau und schlagen Suhr – wie immer auch!», exakt so hatte Heiko Grimm im Vorfeld der Partie posaunt. Vielleicht hatte sich der HCK-Trainer die Herausforderung gegen den Tabellenletzten der Finalrunde ein ganz bisschen leichter vorgestellt: Es wurde nämlich zur Herkulesaufgabe, die wichtigen Punkte einzufahren. Genau: Es hing an einem dünnen Faden.

Doch die Krienser Mannschaft liess den Chef nicht hängen. Sie quälte sich durch heikle Phasen, in welchen der bissige, hartnäckige Widersacher sich sogar ein Dreitore-Polster erarbeitete, liess in der Endphase des Spiels die Muskeln spielen und siegte schliesslich – genau so, wie es der Trainer gefordert hatte: nämlich mit einer imposanten Fleissleistung, welche die momentan spielerischen Defizite übertünchte, mit Kraft, Ausdauer, Geduld.

Die Bestätigung für die gute Arbeit im Training

Das stärkste Kämpferherz führte nicht zuletzt einmal mehr in dieser Saison Jungspund Adrian Blättler (21) ins Gefecht. Das hoffnungsvolle Krienser Eigengewächs nahm 14 Mal Anlauf, warf dabei 10 Tore: Sie waren entscheidend. «Es macht mich ein bisschen stolz», gestand der Linksflügel, «so viel zu diesem Sieg beigetragen zu haben, es ist auch die Bestätigung dafür, dass ich im Training gut arbeite.» Doch die Betonung Blättlers bei der Spielanalyse lag auf der geschlossenen Teamleistung: «Wir waren bereit, die Drecksarbeit ohne Murren zu erledigen, wir haben uns durch die Tiefs gekämpft, wir haben im richtigen Augenblick zurückgeschlagen.»

Das einigermassen simple Rezept: Heiko Grimm habe in den letzten Wochen bei der ­Neuinterpretation der «zweiten Welle», dieser gefürchteten Gegenstosswaffe, viel in die Arbeit investiert. Blättler sagte Dankeschön, verabschiedete sich nach sechzig nicht hochwertigen, aber spannenden Minuten als wurfgenauster Akteur aus dem Spiel.

Neben Adrian Blättler, in diesen struben Tagen das Herzstück der Equipe, durften sich auch Goalie Bar mit einer 40-Prozent-Abwehrquote und Radovanovic mit sechs Treffern gute Notenblätter schreiben lassen; Schramm, lange Zeit fehlerhaft, trug in der Endphase zwei wichtige Tore zum Sieg bei. «Jetzt sind wir wieder nahe dran an Wacker Thun, das ist sehr gut so», be­tonte Blättler.

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

Suhr Aarau – Kriens-Luzern 22:23 (10:10)

895 Zuschauer. – SR Castiñeiras/Zwahlen.

Strafen: je 3-mal 2 Minuten.

Suhr Aarau: Radovanovic; Andersen, Aufdenblatten (5), Baumann (3/3), Kägi (3), Kurbalija, Prachar, Rohr (5), Romann (6), Patrick Strebel, Lukas Strebel.

Kriens-Luzern: Bar; Alili, Baviera (1), Blättler (10), Brücker, Fellmann, Mühlebach, Radovanovic (6), Schramm (2), Spengler (2), Stankovic (1), Wipf (1).

Bemerkungen: Verhältnis verschossener Penaltys 2:0.

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