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HANDBALL: Krienser Niederlage zum Finalrunden-Auftakt

Der HC Kriens-Luzern verliert zum Finalrundenauftakt gegen Pfadi Winterthur mit 20:27. Kriens liess sich viele unnötige Eigenfehler notieren, was der Gast aus Winterthur ebenso schonungslos wie gnadenlos ausnutze.
Der Krienser Tobias Baumgartner setzt sich gegen die Pfadi-Abwehr durch. (Bild: Roger Grütter)

Der Krienser Tobias Baumgartner setzt sich gegen die Pfadi-Abwehr durch. (Bild: Roger Grütter)

Boris Stankovic beim Abschluss. (Bild: Roger Grütter)
Der Krienser Daniel Fellmann, gefoult von Marvin Lier (Bild: Roger Grütter)
Boris Stankovic steigt höher als die Abwehr von Pfadi Winterthur. (Bild: Roger Grütter)
Tobias Baumgartner wird zurückgehalten. (Bild: Roger Grütter)
Kein Durchkommen für den Krienser Tobias Baumgartner (Bild: Roger Grütter)
Tobias Baumgartner kam am Samstagabend auf zwei Treffer. (Bild: Roger Grütter)
Kriens-Torhüter Roman Schelbert muss sich geschlagen geben. (Bild: Roger Grütter)
Parade von Kriens-Torhüter Roman Schelbert. (Bild: Roger Grütter)
Parade von Kriens-Torhüter Roman Schelbert. (Bild: Roger Grütter)
Der Krienser Luca Spengler gegen Julian Krieg von Pfadi. (Bild: Roger Grütter)
10 Bilder

HC Kriens - Pfadi Winterthur

Die Leistung des HCK war vernünftig. Nein, sie war gut, über weite Strecken. Wenn es trotzdem nur zu einer klaren 20:27-Heimniederlage reichte, dann lag das daran, dass der Gast aus Winterthur schonungslos aufzeigte, wo beim aktuellen HCK die Grenzen liegen.

30 Minuten hatte der HCK das Heft des Handelns in der Hand, trat resolut auf uns war mitunter auch in der Deckung stabil. Dann aber begannen sich beim Gastgeber die Offensivfehler zu häufen. Fehlzuspiele, Ballverluste, technische Fehler und nicht zuletzt auch Fehlwürfe. Die Effizienz einiger Akteure sank bedrohlich - was der Gast aus W¡nterthur mit seiner Cleverness und seiner enormen Kaderbreite sofort ausnutzte.

12:12 stand es zur Pause, nachdem der HCK lange Zeit mit bis zu drei Toren geführt hatte. Dann aber drehte Pfadi die Partie, enteilte dem Gastgeber nicht zuletzt auch dank Gegenstoss-Toren, deren Chancen sich eben erst durch Fehgler des Heimteams eröffneten.

Ändern daran konnte der HCK nichts mehr. Dazu war die Mannschaft an diesem Abend zu wenig unters Strom. Vorallem aber stand mit Pfadi ein Team auf dem Platz, dessen Qualität zu anerkennen war. Souverän, cool, abgezockt, breit aufgestellt und mit vielen taktischen Varianten.

Klar war aus Sicht des HCK: Will das Team in Sachen Rang 4 noch etwas zu sagen haben, muss es andere Spiele gewinnen als gegen den Tabellenleader. Erfreulich war dabei, dass die Jungen wie Adi Blättler (2 Versuche, 2 Tore) oder auch Lima (2/2) ihre Einsätze zu nutzen verstanden und keinen Jugendbonus brauchten, um auf eine positive Bewertung zu kommen. Dies wird mitunter auch in den kommenden Spielen wichtig sein, wenn der HCK mit Blick auf die «entscheidenden» Spiele für den Playoff-Traum weitere Schritte nach vorne machen muss. Dazu war die Partie gegen Pfadi ein guter Anfang. Nicht mehr - aber eben auch nicht weniger

HC Kriens-Luzern - Pfadi Winterthur 20:27 (12:12)

Maihofhalle Luzern, 800 Zuschauer. SR Brunner/Salah
Spielverlauf: 1:0, 2:1, 3:3, 4:3, 6:5, 8:6, 8:9, 11:9, 11:11, 12:12; 12:13, 13:15, 15:16 (40.), 16:21 (48.), 18:23, 19:26, 20:27.

HC Kriens-Luzern: Schelbert (1.-22. und ab 41.)/Portmann (23.-40.); Fellmann (3), Blättler (2), Spengler (4), Vögtli, Stojanovic (1/1), Baviera, Lima (2), Stankovic (3), Baumgartner (2), Tominec (1), Hofstetter (2).

Pfadi Winterthur: Vaskevicius/Bringolf (ab 31.); Corovic (2), Tynowski (2), Hess (7), Krieg (5), Sidorowicz (4), Cvetkovic (1), Lier (2), Jud (3), Scheuner, Freivogel, Svajlen (1).

Bemerkungen:Strafen HCK 2, Pfadi 3x2 Minuten. Kriens-Luzern ohne Schramm (rekonvalszent), Mühlebach und Weingartner (überzählig), Pfadi ohne Maros. HC Kriens-Luzertn spielt mit Trauerflor für den verstorbenen Teamleiter Marcel Achermann, dessen 49 Jahre Engagement mit einer Applausminmute zu Beginn des Spiels verdankt werden. J.P. Chenet Best Player Award: Daniel Fellmann (HC Kriens-Luzern) und Marcel Hess (Pfadi Winterthur).

Benedikt Anderes / HC Kriens-Luzern

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