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HANDBALL: KTV Altdorf gastiert beim Cup-Schreck

Der KTV Altdorf tritt in Möhlin als krasser Aussenseiter an. Die Aargauer reiten derzeit auf einer Erfolgswelle. Die Urner hingegen finden sich in der hinteren Tabellenregion wieder.
Urs Hanhart
Ist in Möhlin gefordert: Altdorf-Torhüter Christian Amrein. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. September 2017))

Ist in Möhlin gefordert: Altdorf-Torhüter Christian Amrein. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. September 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Das Startprogramm des KTV Altdorf hat es in dieser NLB-Saison wirklich in sich. In den ersten drei Runden mussten die Urner ausschliesslich gegen absolute Spitzenteams antreten. Dementsprechend mager sieht denn auch die bisherige Ausbeute aus. Mit einem Punkt steht die KTV-Truppe nur auf der 10. Tabellenposition. Die Aussichten, in der Tabelle in den nächsten Wochen nach vorne vorzurücken, stehen eher schlecht, denn es geht weiter mit dem happigen Programm. Auf dem Papier etwas leichtere Gegner gibt es erst im November, nach der dreiwöchigen Meisterschaftspause, welche Mitte Oktober beginnt.

Die nächste hohe Hürde für die Gelb-Schwarzen ist morgen Abend (19.00) auswärts gegen den TV Möhlin. Bisher haben die Aargauer ihre drei Widersacher (Yellow Winterthur, Siggenthal und Birsfelden) richtiggehend vom Feld gefegt. Die Aargauer waren in allen Begegnungen weit davon entfernt, in Schwierigkeiten zu geraten. Für noch mehr Furore als in der Meisterschaft hat der TV Möhlin aber kürzlich mit zwei sensationellen Siegen im Schweizer Cup gesorgt. Als Unterklassiger hat er das Kunststück fertiggebracht, zunächst im Sechzehntelfinal den NLA-Verein GC/Amicitia auszuschalten. Im Viertelfinal wurde dann auch der TV Endigen, ein weiterer Vertreter aus dem Oberhaus, eliminiert.

Für Altdorf-Coach Mirko Funke kommt es nicht überraschend, dass der morgige Gegner auf einer derartigen Erfolgswelle reitet: «Möhlin strebt mit aller Konsequenz den Aufstieg in die NLA an und investiert dementsprechend viel, um dieses Ziel auch zu erreichen. Die Mannschaft betreibt einen deutlich höheren Trainingsaufwand als die meisten anderen Mannschaften der NLB. Dieser Aufwand bewegt sich beinahe im Rahmen der absoluten Schweizer Spitzenklubs.»

Zum Duell mit dem vermeintlichen Überflieger meint Funke: «Wir haben nichts zu verlieren. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zu versuchen, die bestmögliche Leistung abzurufen. Wie weit das reicht, wird sich dann zeigen. Jedenfalls liegt der Siegdruck beim Gegner. Wir können in Möhlin unbeschwert zur Sache gehen.»

Starke Defensive als Erfolgsbasis

Wenn man die bisherigen Auftritte des TV Möhlin analysiert, ist schnell ersichtlich, dass dessen Erfolge vor allem auf einer starken Defensive beruhen. Die Abwehrkette ist ein richtiges Bollwerk. In den ersten drei Meisterschaftspartien und auch in den beiden Cupspielen haben die Aargauer im Schnitt keine 20 Gegentreffer zugelassen. Zudem verfügt Möhlin mit Rok Jelovcan und Nicolas Bamert über zwei herausragende Keeper, bei denen Abwehrquoten von 40 Prozent und mehr bisher stets Standardwerte waren.

Man darf gespannt sein, ob es der von Spielertrainer Mario Obad und dem neu verpflichteten Rückraumakteur Edvinas Vorobjovas angeführten Urner Offensivabteilung gelingt, ein Rezept zu finden, um den Abwehrriegel von Möhlin aus den Angeln zu heben. Bisher haben sich alle Mannschaften daran die Zähne ausgebissen.

Männer, NLB

4. Runde. Samstag: TV Möhlin – KTV Altdorf (19.00, Steinli).

Rangliste (alle 3 Spiele): 1. STV Baden 6 (96:73). 2. RTV Basel 6 (94:73). 3. Möhlin 6 (76:58). 4. Kadetten Espoirs Schaffhausen 6 (97:85). 5. Solothurn 5 (79:71). 6. Biel 4 (93:69). 7. Lakers Stäfa 4 (88:78). 8. Siggenthal/Vom Stein 2 (69:71). 9. Horgen 2 (85:96). 10. Altdorf 1 (75:85). 11. Birsfelden 0 (79:95). 12. Stans 0 (74:91). 13. Steffisburg 0 (68:94). 14. SG Yellow Winterthur/Pfadi Winterthur 0 (62:96).

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