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HANDBALL: KTV Altdorf holt sich in extremis ein Remis

Der KTV Altdorf befindet sich gegen Solothurn auf der Verliererstrasse, als er zu einem fulminanten Endspurt ansetzt. Damit wird die drohende Niederlage noch in ein 32:32-Remis umgewandelt.
Urs Hanhart
Topskorer Marko Koljanin (Mitte) warf gegen Solothurn neun Tore. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 3. Februar 2018))

Topskorer Marko Koljanin (Mitte) warf gegen Solothurn neun Tore. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 3. Februar 2018))

Mitte September ergatterte der KTV Altdorf beim NLB-Hinspiel in Solothurn den ersten Punkt in dieser Saison. Damals machten die Urner in den letzten fünf Minuten sensationell einen Sechs-Tore-Rückstand wett und holten sich so auf den allerletzten Drücker ein 21:21-Remis.

Beim Rückspiel, das am Samstag vor 300 Zuschauern in der Altdorfer Feldli-Arena ausgetragen wurde, gelang den Urnern erneut ein ähnliches Kunststück. Die Gäste aus Solothurn führten 110 Sekunden vor dem Abpfiff mit 32:29 und schienen einem sicheren Auswärtssieg entgegenzusteuern. Doch dann zündete das Team von Spielertrainer Mario Obad erneut den Turbo und setzte – ähnlich wie bei der ersten Begegnung – zu einem gewaltigen Feuerwerk an. Obad verkürzte 90 Sekunden vor Spielende auf 30:32. Kurz darauf parierte Altdorf-Keeper Jan Dittli einen Torwurf von Tom Althaus, im Gegenzug schoss Marius Kasmauskas den 31:32-Anschlusstreffer.

Starker Auftritt von Koljanin

Zu spielen waren noch 60 Sekunden. Den Solothurnern un­terlief in der Folge ein verheerender Ballverlust, was Marko Koljanin neun Sekunden vor Spielende ­eiskalt zum viel bejubelten 32:32-Ausgleich ausnützte. Die Gäste nahmen daraufhin ein Time-­out, um die Taktik für den letzten Angriff zu besprechen. Allerdings resultierte daraus nur noch ein Fehlwurf. Für die Solothurner war dieser Punktverlust äusserst bitter. Die Urner hingegen feierten dieses in extremis herausgeholte Remis wie einen Sieg.

Altdorf (10. Rang) und Solothurn (4.) lieferten sich über weite Strecken ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, weshalb die Punkteteilung letztendlich in Ordnung geht. Die Seiten wurden beim Spielstand von 14:14 gewechselt. In der 50. Minute lagen die beiden Teams noch immer gleichauf (25:25). Ab diesem Zeitpunkt erarbeiteten sich die favorisierten Gäste ständig einen Dreitorevorsprung.

Auf Seiten der Gastgeber avancierte Marko Koljanin zum Spieler des Abends. Obwohl der ehemalige NLB-Torschützenkönig erst ab der 20. Minute eingesetzt wurde, wartete er mit einer starken Leistung auf. Der Kroate erzielte nicht nur den 32:32-Ausgleichstreffer, er brachte es auf stolze neun Torerfolge, wozu er nur zwölf Anläufe benötigte.

In der Offensive vermochten auch Marius Kasmauskas (7 Treffer) sowie Pascal Aschwanden und Mario Obad (beide 6 Tore) zu überzeugen. Einen weniger guten Tag erwischten hingegen die Defensivabteilung und die beiden Torhüter. Jan Dittli konnte nur gerade einen von 15 Würfen entschärfen. Nicht viel besser lief es Keeper Nummer zwei, Fabio Arnold. Er parierte nur zwei von 20 Solothurner Geschossen.

Urs Hanhart

urs.hanhart@luzernerzeitung.ch

Männer, NLB

15. Runde: Altdorf – Solothurn 32:32. Birsfelden – Kadetten Espoirs 26:28 Siggenthal/Vom Stein – Möhlin 30:19. Stans – RTV Basel 29:26. – Freitag: Steffisburg – Biel 31:27.

Mittwoch: Horgen – STV Baden 28:33.

Rangliste: 1. RTV Basel 15/28. 2. STV Baden 15/24. 3. Solothurn 15/19 (+33). 4. Möhlin 15/19 (+14). 5. Kadetten Espoirs Schaffhausen 15/17. 6. Lakers Stäfa 14/14. 7. SG Yellow/Pfadi Winterthur 14/13. 8. Biel 15/13. 9. Altdorf 15/11 (420:437). 10. Birsfelden 15/11 (400:418). 11. Siggenthal/Vom Stein 15/11 (351:373). 12. Horgen 15/10 (–34). 13. Stans 15/10 (–43). 14. Steffisburg 15/8.

KTV Altdorf – TV Solothurn 32:32 (14:14)

Feldli. – 300 Zuschauer. – SR Haldemann, Neumann. – Altdorf: Dittli/Arnold; Kasmauskas (7), Szabo (1), Koljanin (9), Inderbitzin, Aschwanden (6), Wyss (1), Ledermann, auf der Maur (2), Obad (6), Munzert, Vorobjovas, Betschart. – Solothurn: Diethelm, Dukanovic; Freiberg (1), Beer, Wassmer, Zimmermann (1), Althaus (4), Melcher, Strahm (1), M. Blaser (6), Diethelm (2), Schafroth (5), A. Blaser (3), Moggi (7), Sieber (2).

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