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HANDBALL: KTV Altdorf: Versöhnlich in die Sommerpause

Im letzten NLB-Meisterschaftsspiel besiegt der KTV Altdorf Birsfelden 31:27. Dennoch, die Saisonbilanz fällt durchzogen aus, wurde doch die angestrebte Platzierung im vorderen Mittelfeld klar verpasst.
Urs Hanhart
Zeigte zum Abschluss nochmals eine starke Leistung: der siebenfache Torschütze Nicolai Christensen. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 26. April 2017))

Zeigte zum Abschluss nochmals eine starke Leistung: der siebenfache Torschütze Nicolai Christensen. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 26. April 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@regionalsport.ch

Unmittelbar vor dem Anpfiff des letzten NLB-Heimspiels, das vor einer stattlichen Kulisse in der Feldli-Arena ausgetragen wurde, verabschiedete Vereinspräsident Stefan Arnold vier Spieler, die den Urner Traditionsklub verlassen werden. Namentlich handelte es sich um den Goalie Nummer eins, Noah Ineichen (Wechsel zu einem anderen Verein), Rückraumspezialist Nicolai Christensen (Rückkehr nach Dänemark), Kreisläufer Yannick Drollinger (Rückkehr zum Stammverein Steffisburg) und Linksaussen Ivan Fallegger (Rücktritt).

Dass es sich bei diesen Abgängen ausnahmslos um Leistungsträger handelt, zeigte das Saisonabschlussspiel gegen Birsfelden eindrücklich. Christensen (7 Tore) und Drollinger (5) steuerten mit 12 Treffern offensiv am meisten zum Heimsieg bei. Ivan Fallegger glänzte mit zwei äusserst spektakulären Torerfolgen. Mit dem in souveräner Manier herausgespielten 31:27-Erfolg über den Tabellennachbarn Birsfelden entschädigte die KTV-Truppe zumindest ein kleines Stück die teilweise desaströsen Vorstellungen in den letzten Wochen. Die Urner zeigten vor allem in defensiver Hinsicht eine deutliche Steigerung.

Von Verletzungen arg gebeutelt

Der KTV Altdorf schliesst die Saison mit einer relativ bescheidenen Ausbeute von 21 Punkten aus 26 Spielen auf Tabellenplatz neun ab. Damit hat er die angestrebte Klassierung im vorderen Mittelfeld deutlich verpasst. Präsident Arnold machte denn auch keinen Hehl daraus, dass er mit dem Abschneiden des Fanionteams nicht zufrieden ist. Allerdings relativierte er: «Doch es war wegen teilweise langer Ausfälle verletzter Leistungsträger eine sehr schwierige Saison. Wir konnten fast nie in Bestbesetzung antreten und mussten immer wieder improvisieren. Immerhin hat das Team aber mehrfach angedeutet, wozu es fähig gewesen wäre. So ist es uns gelungen, gegen absolute Spitzenteams starke Leistungen abzurufen. Doch es fehlte trotzdem an der nötigen Konstanz, um weiter vorne in der Tabelle mitzumischen.»

Nachdenklich stimmt Arnold jedoch die Tatsache, dass der KTV Altdorf viele Punkte gegen schwächer eingestufte Teams abgeben musste. «Unsere Mannschaft kam mit der Favoritenrolle nie wirklich zurecht.» Das müsse sich in der nächsten Saison wieder ändern. Zudem gelte es, die ehemalige Heimstärke wieder zurückzugewinnen. In der abgelaufenen Saison konnten die Urner nur gerade 7 von 13 Heimpartien für sich entscheiden. Das ist im Vergleich zu den Vorjahren eine ziemlich schwache Bilanz vor heimischer Kulisse.

Christian Amrein ersetzt Noah Ineichen

Die Verantwortlichen des KTV Altdorf sind bereits seit geraumer Zeit daran, das Kader für die kommende Meisterschaft zusammenzustellen. Sie versuchen, die namhaften Abgänge möglichst gut zu ersetzen. Mit Christian Amrein konnte auf der Torhüterposition ein valabler Ersatz gefunden werden. Der 23-jährige Luzerner agierte in den vergangenen zwei Jahren als Nummer zwei beim Aufsteiger Endigen.

Ansonsten konnten bislang noch keine Neuverpflichtungen getätigt werden. «Es sind zwar ­einige Gespräche am Laufen, aber es wird zunehmend schwieriger, starke Schweizer Spieler zu engagieren», verriet Arnold. «Doch wir stehen auch in Verhandlungen mit zwei ausländischen Spielern. Aber derzeit ist noch nichts spruchreif.»

Verlängert worden sind die Verträge mit Spielertrainer Mario Obad und mit Topskorer Marko Koljanin. Die beiden Kroaten werden auch in der nächsten Saison wieder im KTV-Dress als Zugpferde agieren. Wer das Fanionteam künftig coachen wird, ist noch nicht bekannt. Zuletzt standen Mirko Funke und Marc Fallegger interimistisch an der Seitenlinie.

Männer, NLB

26. und letzte Runde: Chênois Genève – Siggenthal/Vom Stein 30:19. Kadetten ­Espoirs Schaffhausen – Solothurn 22:20. Möhlin – Wädenswil 33:33. Steffisburg – SG Yellow/Pfadi Winterthur 28:32. STV Baden – SG Horgen 33:33. Altdorf – Birsfelden 31:27. Endingen – Lakers Stäfa 24:32.

Schlussrangliste (alle 26 Spiele): 1. Endingen 46. 2. Lakers Stäfa 42. 3. STV Baden 33. 4. Möhlin 32. 5. Solothurn 32. 6. Kadetten Espoirs Schaffhausen 31. 7. SG Horgen 23. 8. Steffisburg 23. 9. Altdorf 21. 10. Birsfelden 20. 11. SG Yellow/Pfadi Winterthur 20. 12. Siggenthal/Vom Stein 19. 13. Chênois Genève 17. 14. Wädenswil 5.

Altdorf – Birsfelden 31:27 (19:12)

Feldli-Arena. – 250 Zuschauer. – SR Andreoli/Leu. – Altdorf: Luthiger/Dittli/Fabio Arnold; Diener, Kasmauskas (4), David Arnold (3), Ivan Fallegger (2), Aschwanden (2), Fabio Fallegger (3), Ledermann, Auf der Maur (3), Drollinger (5), Obad (2), Christensen (7).

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