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HANDBALL: KTV Altdorf vor kniffligem Gastspiel

Der KTV Altdorf steht mit dem Rücken zur Wand. Und morgen Abend treffen die Urner mit Yellow/Pfadi Winterthur auf einen Gegner, der ihnen bereits in der Hinrunde eine Lektion erteilt hatte.
Urs Hanhart
Die Tore von Marius Kasmauskas, der zweitbesten Offensivkraft des KTV Altdorf, werden auch morgen gebraucht. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. 9. 17))

Die Tore von Marius Kasmauskas, der zweitbesten Offensivkraft des KTV Altdorf, werden auch morgen gebraucht. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 2. 9. 17))

Sechs Runden vor Schluss der NLB-Meisterschaft hat sich das Feld der Abstiegskandidaten etwas ausgedünnt. Die beiden ehemaligen Schlusslichter Stans, das vor Wochenfrist das Kellerduell gegen Altdorf klar mit 38:33 für sich entschieden hatte, und der TV Steffisburg haben sich Richtung hinteres Mittelfeld abgesetzt. Beide sind mit vier Punkten Abstand zum Strich wohl schon fast über dem Berg.

Die beiden Relegationsplätze wird wahrscheinlich jenes Quartett ausmachen, das momentan das Tabellenende ziert. Der Tabellenelfte Altdorf und der Ranglistenzwölfte Siggenthal haben je 13 Punkte auf ihrem Konto. Nur einen Zähler dahinter folgt Horgen an vorletzter Stelle. Aber auch das aktuelle Schlusslicht Birsfelden ist mit nur zwei Punkten Rückstand auf das Duo Altdorf/Siggenthal noch keineswegs abzuschreiben.

Von den vier akut abstiegsgefährdeten Teams steigt die KTV-Truppe mit einem kleinen Vorteil in den Schlussspurt. Einerseits verfügt sie über die mit Abstand beste Torbilanz und andererseits hat sie es in der Hand, den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu bewerkstelligen, ist also momentan noch nicht auf Schützenhilfe angewiesen. Dies, weil der KTV Altdorf in den nächsten Wochen noch gegen die unmittelbar hinter ihm klassierten Verfolger Siggenthal, Horgen und Birsfelden antreten muss. Das wird lauter so genannte Vier-Punkte-Spiele geben. Für Hochspannung dürfte wohl bis zum Zielstrich gesorgt sein.

Eine Scharte auszuwetzen

Optimal wäre es natürlich für die Urner, wenn sie sich bereits vor diesen alles entscheidenden ­Duellen etwas Luft verschaffen könnten. Das dürfte allerdings sehr schwierig werden. Morgen muss Altdorf nämlich auswärts gegen die an achter Position figurierende Espoirs-Truppe der SG Yellow/Pfadi in Winterthur antreten. Diese Partie wird um 18 Uhr in der Eulach-Halle angepfiffen. Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen und des Heimvorteils steigen die Platzherren als Favoriten in die Begegnung. Zuletzt konnten sich die Zürcher ganz deutlich gegen Birsfelden und Siggenthal durchsetzen. Zudem besiegte Winterthur Altdorf in der Hinrunde diskussionslos mit 30:25. In diesem Spiel, das Mitte November in der Altdorfer Feldli-Arena ausgetragen wurde, verschliefen die Gelb-Schwarzen die Startphase richtiggehend. Nach acht Minuten lagen sie bereits mit 1:5 Toren im Hintertreffen. Im Verlaufe der Partie versuchten sie dann vergebens, dieses schon früh eingehandelte Handicap wieder wettzumachen. Morgen müssen die Altdorfer also vom Start weg voll bereit sein, sonst dürfte gegen diesen starken Gegner kaum etwas Zählbares zu holen sein.

In der 21. von insgesamt 26 Meisterschaftsrunden gibt es noch weitere sehr interessante Begegnungen. So empfängt der Tabellenneunte BSV Stans den Ranglistenvorletzten Horgen. Mit einem Sieg können sich die Nidwaldner den Verbleib in der zweithöchsten Liga praktisch schon definitiv sichern. Siggenthal trifft zu Hause auf die «Rote Laterne» Birsfelden. Den Aargauern winkt die Chance, Altdorf mit einem Heimerfolg zu überflügeln und den ungemütlichen Platz unmittelbar über dem Strich an die Urner abzutreten.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

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