HANDBALL: LK Zug macht kurzen Prozess

Das SPL1-Team des LK Zug deklassierte gestern Nachmittag Kreuzlingen mit 42:22. Mit diesem Sieg tanken sie Moral für das Cupspiel.

Michael Wyss
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Die Siegesfreude ist bei Daphne Gautschi (LK Zug, Nr. 10) nach dem Spiel gross. Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 13. November 2016)

Die Siegesfreude ist bei Daphne Gautschi (LK Zug, Nr. 10) nach dem Spiel gross. Bild: Christian H. Hildebrand (Zug, 13. November 2016)

Die beiden Titelanwärter Spono Eagles (30:17-Sieg über ATV KV Basel) und Brühl (38:18-Sieg über Stans) legten am Samstag bereits vor. Der LKZ war gestern Nachmittag in der Sporthalle deshalb gefordert, gegen den Liganeuling Kreuzlingen nachzulegen. Und sie taten dies erfolgreich. Die Zuger Handballerinnen des Trainerduos Damian Gwerder und Peter Stutz «fegten» die Thurgauerinnen, die mit einem Sieg und sechs Niederlagen an den Zugersee reisten, wortwörtlich aus der Halle. Der 42:22-Erfolg war auch in dieser Höhe absolut verdient ausgefallen. Erfolgreichste Werferin im Spiel war mit elf Treffern Sibylle Scherer, die weiterhin Topskorerin der Liga mit 72 Treffern ist.

Die Partie nahm schon früh den richtigen Lauf aus Sicht des Gastgebers: 6:1 (6.), 10:4 (10.) und 13:5 (12.) zeigte die Anzeigetafel in der Startphase. Und dieses Bild änderte sich auch in der Folge nicht, denn die Gäste konnten nicht mehr reagieren, da es einfach an spielerischer Qualität mangelte. Zur Pause lag der LKZ bereits mit 21:10 in Front. Am Schluss resultierte ein Sieg mit 20 Treffern Differenz. Stark war die Leistung der beiden LKZ-Torhüterfrauen Laura Innes (Abwehrquote: 50 Prozent) und Marion Betschart (37 Prozent). Innes: «Wir sind sicher zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben die Stärkeverhältnisse deutlich aufzeigen können. Kreuzlingen hatte nicht den Hauch einer Chance.» Damit bleiben die Zugerinnen (8 Spiele; 12 Punkte) den beiden Topteams Spono Eagles (8; 16) und Brühl (8; 14) dicht auf den Fersen.

Für die Zugerinnen geht es bereits am Mittwoch weiter. Im Cup-Achtelfinal treffen sie auswärts auf das SPL2-Team GC Amicitia Zürich (20.00, Saalsporthalle Zürich). Ein Sieg würde die Viertelfinalqualifikation bedeuten und das Tor zum Final-4-Turnier weit aufstossen. Die Halbfinalisten qualifizieren sich für das Turnier um den Cupsieg. Am nächsten Wochenende steht der LKZ im Challenge-Cup im Einsatz. In der dritten Runde treffen die Zugerinnen auswärts auf den englischen Olympia Handball Club. Die Partien werden in Gillingham (Sporthalle Medway Park) stattfinden. Die Sportstätte liegt rund 50 Kilometer östlich von London.

Derby in Nottwil

In der Meisterschaft geht es am Samstag, 10. Dezember (18.00), wieder weiter. Dann treffen die Zugerinnen in der neunten Runde im Zentralschweizer Derby auswärts auf die Spono Eagles, den unangefochtenen Leader vom Sempachersee. Vom 25. November bis 5. Dezember bestreitet die Frauen-Nationalmannschaft einen Lehrgang mit einem WM-Qualifikationsturnier in Weissrussland.

Auch Ria Estermann setzt einen Hammer Richtung Tor ab. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
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Siegesfreude bei Daphne Gautschi. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Die Kolleginen freuen sich für Daphne. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Daphne Gautschi wird vom neuen Leiter des LKZ Michel Tremp geehrt. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Die wertvollste Zugerin war verdientermassen Daphne Gautschi. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Die wertvollste Spielerin von Kreuzlingen wird geehrt: Katja Sivka. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Siegesfreude bei Yael Gwerder undLeah Stutz. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Der Zuger Trainer Damian Gwerder. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Sybille Scherer klatscht beim Schiedsrichter ab. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Damian Gwerder dankt den Schiedsrichtern. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Abklatsch nach gewonnenem Spiel. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Daphne Gautschi gibt Anweisungen. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Beim Spiel des LK Zug gegen HSC Kreuzlingen. 
Peter Stutz und Damian Gwerder beobachten die Szene. Die beiden Trainer können zufrieden sein. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Daphne Gautschi springt am höchsten. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Yael Gwerder beim Penalty. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Sibylle Scherer trifft wieder. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Laura Masset beim Torschuss. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Sibylle Scherer drückt ab. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Pausengespräch bei den Zugerinnen. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Soka Smitran. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Sibylle Scherer. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Laura Innes (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Marion Betschart (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Pausengespräch zwischen Svenja Stutz, Laura Masset und Nina van Polanen (v.l.n.r.). (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Stefanie Javet. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Ria Estermann, rechts, und Martina Raber. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Daphne Gautschi erneut erfolgreich. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Daphne Gautschi versenkt den Ball zwischen den Beinen der Kreuzlinger Torhüterin. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Die Kreuzlinger Topskorerin Martina Strmsek verwertet einen Penalty. Im Zuger Tor Laura Innes. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Auch die Kreuzlinger Topskorerin Martina Strmsek wurde ihrem Titel gerecht. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Topskorerin Sibylle Scherer ist nicht zu bremsen. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Timeout für Kreuzlingen, die Zugerinnen beraten ebenfalls. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)
Hier trift Katja Sivka für Kreuzlingen trotz starker Gegenwehr der Zugerinnen Laura Masset und Leah Stutz. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)

Auch Ria Estermann setzt einen Hammer Richtung Tor ab. (Bild: Christian H.Hildebrand / ZZ)

Michael Wyss