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HANDBALL: Mario Obad gibt Abschiedsvorstellung

Im letzten Heimspiel der laufenden Saison bekommt es der KTV Altdorf mit dem unmittelbaren Verfolger Horgen zu tun. Die Zürcher sind punkto Abstiegsgefahr noch nicht ganz über dem Berg.
Hat morgen Samstag seinen letzten Auftritt in der Altdorfer Feldli-Arena: Goalgetter Mario Obad (am Ball). (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 7. März 2018))

Hat morgen Samstag seinen letzten Auftritt in der Altdorfer Feldli-Arena: Goalgetter Mario Obad (am Ball). (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 7. März 2018))

Vor Wochenfrist hat der KTV Altdorf durch die knappe 27:29-Auswärtsniederlage gegen Biel eine erstklassige Gelegenheit vertan, in der NLB-Tabelle einen grossen Sprung nach oben zu machen. Hätten die Urner im Berner Seeland gesiegt, würde er nun auf Rang 8 figurieren und ein Vorpreschen in die erste Ranglistenhälfte wäre durchaus noch möglich gewesen. Stattdessen sind die Urner auf Platz 11 abgerutscht.

Weil die im hinteren Mittelfeld klassierten Teams sehr nahe beisammen liegen, liegt im Optimalfall sogar ein Sprung auf den 8. Schlussrang in Reichweite. Für die Urner kann es sich also durchaus lohnen, in den letzten beiden Runden nochmals Vollgas zu geben und keine Kehrausstimmung aufkommen zu lassen.

Letzter Gegner in der heimischen Feldli-Arena (Spielbeginn 18.00) ist das auf Rang 12 platzierte Horgen. Im Gegensatz zu den Platzherren haben die Gäste den Ligaerhalt noch nicht bewerkstelligt. Sie müssen noch einen Punkt holen, um definitiv aufatmen zu können. Die Altdorfer werden es deshalb mit einem Gegner zu tun bekommen, der äusserst motiviert zur Sache gehen wird und sich keine Geschenke an die Urner erlauben darf. Zudem hat Horgen noch eine Scharte auszuwetzen. Mitte Dezember beim Hinspiel hatten sich die Zürcher von den Urschweizern richtiggehend vorführen lassen. Sie kassierten damals in der eigenen Halle eine bittere 26:32-Niederlage. Dies vor allem deshalb, weil Altdorf mit einem fulminanten Zwischenspurt in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit auf uneinholbare neun Längen davonzog und im zweiten Durchgang dieses dicke Polster problemlos über die Runden schaukelte.

Im Rückkampf ist von den Zürchern bestimmt mehr Gegenwehr zu erwarten. Einerseits, weil es für diese Mannschaft um sehr viel geht, und andererseits, weil sie in den letzten Wochen überzeugende Leistungen abgeliefert hat. Horgen hat zuletzt in Kellerduellen die beiden Tabellenletzten Siggenthal und Birsfelden deutlich besiegt.

Abschiedsvorstellung von Mario Obad

Die letzte Heimpartie ist insofern speziell, als mehrere Akteure letztmals vor den heimischen Fans auflaufen werden. Darunter vor allem Mario Obad, der vier Jahre als Spielertrainer agierte, dessen Vertrag aber Ende Saison aufgelöst wird. Der Kroate hat sich dank starken Leistungen in den letzten Spielen die zwischenzeitlich verlorene Führung in der NLB-Torschützenliste wieder zurückgeholt. Mittlerweile hat er 168 Torerfolge verbucht, was einen stolzen Schnitt von sieben Treffern pro Spiel ergibt. Zwei Runden vor Schluss hat Obad einen komfortablen Vorsprung von sieben Toren auf den ersten Verfolger und ist somit auf dem besten Weg, sich erstmals die Krone als bester NLB-Torschütze zu sichern. Das hat für den KTV Altdorf bisher nur Obads Landsmann Marko Koljanin geschafft, der in dieser Saison wegen Verletzungspech allerdings nur sporadisch zum Einsatz kam.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Hinweis
Männer, NLB. Samstag: KTV Altdorf – SG Horgen (18.00, Feldli).

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