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HANDBALL: Mario Obad muss Ende Saison beim KTV Altdorf seine Koffer packen

Seit dem Abstieg in die zweithöchste Spielklasse, der NLB, vor vier Jahren zeichnet Mario Obad als Spielertrainer für das Fanionteam des KTV Altdorf verantwortlich. Unter seiner Ägide erreichten die Urner als beste Platzierung einen dritten Platz.
Urs Hanhart
Der KTV Altdorf muss sparen: Spielertrainer Mario Obad (am Ball) muss Ende Saison gehen. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 27. November 2017))

Der KTV Altdorf muss sparen: Spielertrainer Mario Obad (am Ball) muss Ende Saison gehen. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 27. November 2017))

Eigentlich läuft der Kontrakt mit dem Kroaten erst nach der Saison 2018/2019 aus. Die Vereinsleitung hat jedoch entschieden, dass der Vertrag bereits auf Ende der laufenden Saison aufgelöst wird. Möglich macht dies eine Vertragsklausel. «Die Trennung erfolgt in erster Linie aus finanziellen Überlegungen. Dem Verein steht in Zukunft weniger Geld zur Verfügung. Wir müssen das Budget im Auge behalten und suchen nach einer neuen Lösung», erklärte Sportchef Mirko Funke auf Anfrage. Und er fügt an: «Aus sportlicher Sicht sind wir mit Mario Obad sehr zufrieden.»

Mario Obad – Topskorer und Spielmacher

Altdorf verliert dadurch nicht nur seinen Trainer, sondern auch einen der wichtigsten Leistungsträger auf dem Feld. Obad erzielte in dieser Saison mit Abstand am meisten Tore. Mit 101 Treffern in den bisherigen 15 Spielen liegt der Kroate derzeit an dritter Stelle der NLB-Skorerliste. Die Chancen, Torschützenkönig zu werden, sind noch absolut intakt. Zudem ist Obad auch ein versierter Spielmacher sowie einer der zentralen Abwehrpfeiler in den Reihen der Urner. Seinen Abgang zu kompensieren, dürfte alles andere als einfach werden. Obad gehört zweifellos zu den Ausnahmekönnern in der zweithöchsten Schweizer Liga.

Im Weiteren hat die Vereinsleitung den Vertrag mit dem Rückraumspezialisten Edvinas Vorobjovas um ein Jahr verlängert. Der 16-fache litauische Internationale spielt seit dieser Saison für den KTV Altdorf und hat sich in kurzer Zeit zu einer der wichtigsten Teamstützen gemausert. Mit 62 Toren ist der sprunggewaltige Linkshänder aktuell der dritterfolgreichste Werfer der Urner.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

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