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Schweizer Handballer besiegen Polen

Die Schweiz schlägt Polen mit 32:28 und sorgt am Jubiläumsspiel des letzten Master-Cups in Zug für ein imponierendes Highlight. Der Dank der Protagonisten geht danach an die Organisatoren.
Stephan Santschi
Der Schweizer Jonas Schelker (links, hier gegen den Polen Kamil Syprzak) erzielte am Samstag zwei Tore. (Bild: Walter Bieri/Keystone (Zug))

Der Schweizer Jonas Schelker (links, hier gegen den Polen Kamil Syprzak) erzielte am Samstag zwei Tore. (Bild: Walter Bieri/Keystone (Zug))

Heute gehen am letzten Tag des finalen Master-Cups in der Zuger Sporthalle zwar nochmals vier Nachwuchsländerspiele über die Bühne. Das abschliessende Highlight nach 20 Jahren Turnierbetrieb stand aber bereits gestern auf dem Programm. Im Jubiläumsspiel empfing das A-Nationalteam der Schweiz vor 1050 Zuschauern die Konkurrenz aus Polen und schlug diese mit 32:28. «Wir sind froh, dass wir zu einem runden Abschluss beitragen konnten», sagte Michael Suter, der vor seiner Beförderung zum Cheftrainer viele Jahre mit Junioren-Nationalteams zum Master-Cup gekommen war. «Ich war x-mal hier, es war immer sehr intensiv. Der Event war jeweils das grosse Highlight während der ­Juniorenzeit. Mein Dank geht an die Organisatoren.»

Ähnlich äusserte sich Nicolas Raemy, der rechte Aufbauer aus Buchrain, der aktuell der einzige Innerschweizer im Aufgebot des Nationalteams ist. «Hier hat alles angefangen, hier erschien ich erstmals mit Bild in Ihrer Zeitung. Schade, gibt es den Master-Cup nun nicht mehr.» Am Freitag, als die Schweiz ein erstes Mal unter dem Motto «für die Jugend» gegen Polen spielte (29:27-Sieg), feuerten rund 900 Kinder die Schweizer an. «Die Atmosphäre war toll. Und die Schlange für die Autogrammstunde nach dem Spiel schien endlos.»

Fokus liegt auf erster EM-Teilnahme seit 2006

Damit zum Sportlichen: Die Schweizer schlugen die Polen ­innert zweier Tage also zweimal. Wie schon am Freitag lagen die Gastgeber auch gestern lange im Rückstand, ehe sie die Partie in der Schlussphase noch drehten. Nationaltrainer Suter war sich zwar bewusst, dass der Olympia-Vierte von Rio 2016 derzeit einen Umbruch vollzieht, dennoch schätzte er den Erfolg hoch ein. «Die Polen sind sehr robust. Wir haben sie mit einer jungen Mannschaft zweimal fast schon routiniert geschlagen.» Ihm fehlten aufgrund Dispensierungen und Verletzungen nicht weniger als zehn Akteure, darunter die Bundesligaprofis Andy Schmid, Alen Milosevic und Lukas von Deschwanden. Kompensiert wurden die Absenzen im Kollektiv, der Auftritt war sehr ausgewogen, alle 13 eingesetzten Spieler erzielten mindestens ein Tor – inklusive Goalie Nikola Portner, dessen Treffer zum 20:19 in der 43. Minute sogar die Wende einläutete. «Wir entwickeln personell und taktisch eine immer grössere Breite», freut sich Suter.

Als nächstes spielt die Schweiz am 9. März ein Testspiel in Düsseldorf gegen Deutschland, ehe sie im April in den beiden Qualifikationsspielen gegen Belgien die erstmalige EM-Teilnahme seit 2006 sicherstellen kann.

Schweiz – Polen 32:28 (15:15)

Sporthalle, Zug – 1051 Zuschauer – SR Cappoccia/Jucker.

Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 5-mal 2 Minuten plus Disqualifikation Szczesny (18.) gegen Polen.

Schweiz: Portner (1); Meister (3), Rubin (4), Tynowski (5), Sidorowicz (2), Raemy (2), Röthlisberger (1), Küttel (1), Schelker (2), Gerbl (2), Zehnder (6/3), Jud (2), Novak (1).

Polen: Malcher/Wyszomirski (ab 13.); Przytula, Salacz (1), Olejniczak (1), Kowalczyk (1), Szczesny (1), Syprzak (6), Szpera (3), Moryto (7/2), Jarosiewicz (4), Kondratiuk (1), Gebala (2), Przybylski (1).

Bemerkungen: Schweiz ohne Schmid, Milosevic (dispensiert), Von Deschwanden, Maros, Vernier, Delhees, Markovic, Svajlen, Tominec, Blättler (verletzt). Zehnder scheitert mit Penalty an Wyszomirski (37./17:18).

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