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HANDBALL: Nach schwieriger Zeit greift Ramseier wieder an

Kriens-Luzern kommt nach veritablem Fehlstart langsam in Fahrt und will heute in Winterthur (17 Uhr) den Aufwärtstrend bestätigen. Rechtsflügel Severin Ramseier sagt: «Wir trauen uns wieder viel zu.»
Severin Ramseier, Krienser Handballer: «Wir sind wieder eine starke Einheit, das spürte ich im Training.» (Bild: Benedikt Anderes)

Severin Ramseier, Krienser Handballer: «Wir sind wieder eine starke Einheit, das spürte ich im Training.» (Bild: Benedikt Anderes)

Auch Severin Ramseier zählt zu den Krienser Verletzungsgeplagten, die – wie Hofstetter, Radovanovic, Spengler oder Nyffeneg­-ger – längere Zeit ausfielen oder noch ausfallen. Ramseier, der 2016 dem HCK mit vielen persönlichen und kollektiven Perspektiven den Zuschlag gab, hatte es besonders arg erwischt: Der Rechtsflügel erlitt vor 15 Monaten einen Riss im Schienbein, der schlecht ausheilte, Entzündungen und über ein Jahr Wettkampfpause provozierte. «Das war keine gute Zeit», sagt er.

Jetzt greift Ramseier wieder an. In dieser Finalrunde war der tempostarke Mann mit hohem Trefferquotient einer der Besten in einem Team, das noch nicht ganz überzeugt hat. «Wir können mehr, als man uns im Moment zutraut», betont der von Amicitia zu den Kriensern gestossene Ramseier. Dies bewies das Team beim Remis gegen Bern-Muri, und Ramseier fügt an: «Es war auch an der Zeit.» Die Erklärung dafür, dass der HCK-Karren in dieser Finalrunde unerwartet zäh anrollte, liefert er nach: «Es war nicht leicht, die Ideen des neuen Trainergespannes (Anm. d. Red.: Nick Christen und Urs Schärer) im Eiltempo zu kapieren. Jetzt haben wir uns einander angepasst. Wir trauen uns wieder viel zu.»

Er spricht davon, dass auch der Playoff-Halbfinaltraum, den man gemeinsam entworfen hat, nach wie vor nicht ins Reich der Utopie gehöre, und dass «wir mit den Rückkehrern wieder Breite gewonnen haben und stärker, klar stärker geworden sind». In diesem neuen Reifeprozess würden Wunder ein bisschen länger dauern: «Schritt für Schritt. Parat und in Bestform müssen wir dann sein, wenn’s in die Playoffs geht.»

Mit Kampfeslust und Solidarität

Schritt für Schritt, das gilt auch für Ramseier. «Erstens bin ich nur schon froh, dass ich wieder mittun kann. Zweitens weiss ich, dass ich dem Team helfen kann, wenn ich fit bin.» Das ist er wieder. Fit genug, um als 26-facher Internationaler schon bald auch in der nationalen Auswahl wieder ins Gespräch zu kommen. «Lassen wir das vorerst mal ganz weit links liegen», sagt Ramseier. Er bleibt bodenständig.

Heute will Kriens in Winterthur die Bestätigung liefern, dass der Kraftakt beim Remis gegen Bern emotionale Power generiert hat. «Wir sind wieder eine starke Einheit», sagt Ramseier, «das spürte ich im Training. Wir gehen wieder ran.» Kampfeslust und Solidarität – die es braucht, um doch noch in die Nähe der hohen Saison- Zielvorgaben vorzustürmen.

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

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