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Interview

Handball-Nationalspielerin Lisa Frey: «Unsere Entwicklung stimmt mich positiv»

Die Handballnationalmannschaft der Frauen unterliegt in Gümligen Olympiasieger Russland mit 26:35 (13:15). Das Resultat geht in Ordnung, macht gleichzeitig aber auch Lust auf mehr, weil sich die Schweiz gegen die Handball-Grossmacht teuer verkauft hat.
Alessandro Crippa
Lisa Frey (im roten Dress) gerät in ein russisches "Sandwich". (Bild: Keystone)

Lisa Frey (im roten Dress) gerät in ein russisches "Sandwich". (Bild: Keystone)

Sie gehört zu den Leistungsträgerinnen in der jungen Nationalmannschaft, die sich im Aufbau befindet. Lisa Frey ist trotz ihrer 24 Jahren eine der routinierten Spielerinnen im Kader von Martin Albertsen. Im Interview nach dem Spiel zeigt sich die in Dänemark engagierte Rückraumspielerin zwar enttäuscht über die Niederlagen (23:35 gegen Serbien, 26:35 gegen Russland), gleichzeitig aber auch sehr zuversichtlich für die kommenden Spiele mit der Nati.

Wie fällt Ihr persönliches Fazit nach den schlussendlich klaren Niederlagen gegen Serbien und Russland aus?

Die Resultate sehen deutlich aus, aber wir können auf gelungene letzte Monate mit der Nationalmannschaft zurückblicken. Wir konnten viele kleine Dinge verbessern, die wir intern definiert haben im Vorfeld der beiden Partien.

Was sind das für Dinge?

Dass wir in der Abwehr kompakter stehen und selbst vermehrt zu einfachen Toren kommen. Wir haben aber auch hier noch viel Luft nach oben. Heute sind wir gegen die Russinnen in der zweiten Halbzeit zum Beispiel zu flach gestanden, wenn wir in der Defensive agiert haben.

Trotz Niederlagen gibt es auch Positives bei der Schweizer Nati um Lisa Frey (Bild: Keystone)

Trotz Niederlagen gibt es auch Positives bei der Schweizer Nati um Lisa Frey (Bild: Keystone)

Was nehmen Sie als Mannschaft nun mit aus diesen beiden Spielen, es gibt dennoch Positives?

Positiv ist sicherlich, dass wir gesehen haben, dass unser Rezept funktionieren kann. Dafür müssen wir aber immer konzentriert bleiben. Alles in Allem waren unsere Auftritte gegen die beiden starken Teams aus Serbien und Russland ansprechend, weshalb wir guten Mutes in die Spiele gegen die Slowakei im nächsten März gehen werden. Die Entwicklung der letzten Monate stimmt mich durchwegs positiv.

Sie haben eine lange Heimreise bis nach Dänemark. Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

Entweder werde ich schlafen oder mich meinen Serien auf Netflix widmen. Den Schlaf werde ich aber sicher brauchen können, denn ich muss morgen Abend schon wieder beim Verein im Training erscheinen.

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