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HANDBALL NLA: Unentschieden nach Drehbuch als gerechtes Ergebnis

28:28 Unentschieden trennten sich St. Otmar und der HC Kriens-Luzern. Dabei war die Punkteteilung so völlig in Ordnung. Denn der Gast aus der Zentralschweiz leistete sich wieder einmal einen Fehlstart, musste zum Ausgleich der eingehandelten Hypothek viel Energie investieren.
Boris Stankovic vm HC Kriens-Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Boris Stankovic vm HC Kriens-Luzern. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Und die Energie fehlte am Schluss, um das Steuer noch ganz herumzureissen. Immerhin aber blieb der HCK erneut ungeschlagen – auch das dürfte der Playoff-Moral zuträglich sein.

Am Schluss, da waren sich eigentlich alle Beteiligten einig, am Schluss war es ein Resultat, das so völlig in Ordnung ging. Denn beide Teams hatten ihre starken Phasen - aber eben auch ihre Hänger. Und auf Seiten des HCK gab es erneut zu viele Fehler. Es gab nicht DEN Fehler zu viel – es gab einfach insgesamt zu viele. Das mag mit der hohen Belastung einzelner Spieler zusammenhängen, die in dieser Partie mangels Alternativen kaum zu Ruhepausen kamen. Das mag auch mit der spürbaren Nervosität zusammenhängen, die das Spiel über weite Strecken prägte.

Dabei hätte insbesondere St. Otmar absolut keinen Grund dazu. Die St. Galler können frei von jedem Druck aufspielen – herrscht doch für sie weder von hinten noch von vorne irgendeine Gefahr. Auf Krienser Seite war dieser Druck schon eher da. Denn der Plan, möglicherweise doch noch auf Rang 2 vorzustossen in der Tabelle für eine (noch) bessere Ausgangslage in den Playoffs, lag in der Luft.

Die Partie zwischen Otmar und Kriens-Luzern entwickelte sich denn auch weitgehend nach Drehbuch: Hier die Gastgeber ohne Druck, da die Gäste mit dem festen Willen, in Sachen Playoff-Ausgangslage wichtige Auswärtspunkte zu ergattern.

Angst vor eigenem Erfolg?

So kam es, dass den Kriensern gerade in der vielleicht entscheidenden Phase zu viele Fehler unterliefen. 4:9 lagen sie anfangs zurück, kämpften sich wieder heran und bedrängten die Ostschweizer hart. Dass der Ausgleich aber erst nach 44 Minuten fiel, hatte System: Die Fehlerquote. Und als ob die Krienser Angst hätten vor dem eigenen Erfolg, leisteten sie sich just in dieser Phase nach dem Ausgleich gleich vier «Nuller». Hätte St. Otmar nicht ebenso gesündigt und Andi Portmann nicht bravourös gehalten im Tor des HCK – der Film hätte hier leicht reissen können.

Tat er aber nicht. Zwar schaffte es der HCK nie, in Führung zu gehen. Aber er blieb auch immer dran. War es in Halbzeit 1 vorallem Peter Schramm (6 Tore), der sein Team mit einer starken Leistung im Spiel hielt, war es in Halbzeit 2 Routinier Boris Stankovic mit 12 Toren (3 Siebenmeter). Dass ausgerechnet diese beiden Spieler mit einer sehr guten statistischen Effizienz zu glänzten vermochten, hatte ebenfalls System. Denn auf anderen Positionen war die Bilanz deutlich weniger vorteilhaft.

Drei Runden sind noch zu spielen in dieser Finalrunde. Und der Rückstand des HCK auf Pfadi Winterthur beträgt 6 Punkte. Man dürfte nicht als Pessimist verschrien werden, wenn man die Playoff-Termine mit Rang 3 als Ausgangslage für den HCK konkret zu planen beginnt. Weil aber der BSV Bern überraschend gegen Kadetten Schaffhausen gewann, ist der Punkt HCK wohl doch Gold wert. Denn der Berner Rückstand auf den HCK beträgt noch immer 4 Punkte. Was für eben diese Planung der Playoff-Termine ebenfalls nicht irrelevant ist.

TSV St. Otmar St. Gallen - HC Kriens-Luzern 28:28 (16:14)

Kreuzbleiche St. Gallen, 450 Zuschauer. SR Meyer/Buache

Spielverlauf: 2:0, 2:1, 4:2, 6:2, 7:3, 9:4, 9:7, 11:8, 12:10, 13:11, 13:12, 15:13, 16:13, 16:14; 18:15, 18:17, 19:18, 23:19 (41.), 23:23 (44.), 24:23, 25:24, 26:25, 27:26, 28:27, 28:28.

Strafen: Otmar 3, Kriens-Luzern 2x2 Minuten

St. Otmar: Galia/Kindler; Pendic (3), Christ (2), Brücker (2), Fröhlich (7), Bärtschi (1), Wild (3), Filip (2), Jurilj, Szymanski (3), Waldburger, Banic (5).

HC Kriens-Luzern: Schelbert/Portmann; Fellmann (1), Mühlebach, Raemy (2), Blättler (1), Stojanovic (3), Baviera (1), Hess, Stankovic (12/3), Baumgartner (2), Schramm (6), Hofstetter.

Bemerkungen: Kriens ohne Hofstetter und Spengler (beide angeschlagen). St. Otmar ohne Babak. Siebenmeter: 21. Portmann hält Penalty von Banic (12:10)

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