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HANDBALL: Nur Silber für Zug und Nottwil

Die U18-Elite-Juniorinnen des LK Zug verpassen den Meistertitel knapp. Viel wichtiger aber ist: Die nächsten Talente für das SPL1-Team sind bereits auf dem Weg nach oben.
Stephan Santschi
Triste Stimmung bei den Zuger U18-Juniorinnen nach dem verlorenen Endspiel gegen Herzogenbuchsee. (Bild: Alexander Wagner (Zürich, 29. April 2018))

Triste Stimmung bei den Zuger U18-Juniorinnen nach dem verlorenen Endspiel gegen Herzogenbuchsee. (Bild: Alexander Wagner (Zürich, 29. April 2018))

Stephan Santschi

stephan.santschi@luzernerzeitung.ch

Am Ende vergossen die Zugerinnen Tränen der Enttäuschung anstatt der Freude. Im Final der U18-Elite-Juniorinnen verloren sie am Sonntag gegen Herzogenbuchsee mit 20:24 und mussten sich mit der Silbermedaille begnügen – ebenso wie der U16-Nachwuchs der Spono Eagles, der in seinem Endspiel Brühl St. Gallen mit 25:35 unterlag. Beide Partien wurden in der Zürcher Saalsporthalle im Vorprogramm des Cupfinals zwischen den Spono Eagles und Brühl ausgetragen.

Im Gegensatz zu Nottwil lag für die Zugerinnen ein Erfolg in Reichweite, die Ausgangslage war ausgeglichen. Nach einer Viertelstunde befanden sie sich jedoch bereits mit 5:10 im Rückstand. «Wir waren nicht ganz parat, machten viele Fehler», bemerkte Trainer Silvan Häfliger.

Sein Team fing sich danach zwar auf und glich das Skore mit Hilfe einer noch offensiveren Deckung und dem starken Goalie Jennifer Abt bis zur 27. Minute aus (11:11). Die Wende allerdings gelang nicht, über die gesamte Spieldauer hinweg rannten die Zugerinnen einem Rückstand hinterher, weil sie im Angriff nie wirklich zu ihrem Spiel fanden. Zu viel Verantwortung lastete auf Celia Heinzer (10 Tore), zu wenig trauten sich ihre Teamkolleginnen zu. «Wir waren zu ängstlich, hatten vor der 6:0-Abwehr des Gegners zu viel Respekt», erkannte Häfliger und hielt fest: «Die Enttäuschung bei uns ist gross.»

Häfliger/Schlegel – ein Duo, das harmoniert

Wenn er den Blick allerdings auf die gesamte Saison richtet, fällt sein Fazit weitaus positiver aus: «Unsere Spielerinnen, die teilweise noch im U16-Team spielen könnten, haben sich sehr gut entwickelt.» Gleich mehrere Juniorinnen fanden Aufnahme in ein Schweizer Nachwuchs-Nationalteam, die Jahrgänge 2001 und 2002 sind beim LK Zug generell stark vertreten. Gut möglich also, dass die Talentschmiede bald die nächsten Rohdiamanten für die SPL1-Equipe herausbringt. «Wir möchten unsere Juniorinnen so gut wie möglich fördern. Das ist uns wichtiger, als Titel im Nachwuchsbereich», erklärt Häfliger.

Die Arbeit an der Seitenlinie teilt sich der bald 30-jährige Dagmerseller seit drei Spielzeiten mit Assistent Michael Schlegel, dem ehemaligen NLA-Kreisläufer von Kriens, SG Zentralschweiz und Suhr. «Michi kümmert sich um die Abwehr und ist der ruhigere Typ als ich. Wir ergänzen uns sehr gut», erzählt Häfliger, der beim TV Dagmersellen für ein Jahr in der NLB spielte und später im linken Aufbau auch die Trikots von Malters und Einsiedeln (1. Liga) trug. Mittlerweile wohnt der Hochbauzeichner mit seiner Freundin in Zug und spielt wie Kollege Schlegel nur noch beim Zweitligisten Baar/Zug Superbulls selber aktiv Handball. Häfliger konzentriert sich schon in jungen Jahren auf das Trainergeschäft und steht hierbei vor dem nächsten Schritt.

Vorfreude auf Arbeit mit Damian Gwerder

Während Schlegel Vater wurde und nun eine sportliche Pause einlegt, wird Häfliger neben der U18-Elite künftig auch die Frauen in der SPL2 betreuen. Und zwar zusammen mit Damian Gwerder, dem Erfolgstrainer der SPL1, der kürzertreten wird. «Für mich ist das eine sehr schöne Sache, wenn ich an der Seite eines solch erfahrenen Trainers arbeiten kann. Ich freue mich auf gute Gespräche auf einem guten Niveau», sagt Häfliger.

Juniorinnen

Playoffs-Finals. U18 Elite: LK Zug – Herzogenbuchsee 20:24 (12:13). – U16 Elite: Brühl St. Gallen – Spono Eagles 35:25 (19:13).

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