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HANDBALL: Regisseur kehrt zurück

Vor elf Monaten riss sich Tom Hofstetter gegen Pfadi Winterthur das Kreuzband. Heute wagt der HCK-Mittelmann das Comeback.
Roland Bucher
Der Krienser Captain Tom Hofstetter will seine unbändige Kraft wieder in Torwürfe investieren. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 10. September 2016))

Der Krienser Captain Tom Hofstetter will seine unbändige Kraft wieder in Torwürfe investieren. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 10. September 2016))

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

Am nächsten Mittwoch startet der HC Kriens-Luzern in die Finalrunde. Als Fünftplatzierter nach der Qualifikation ist er nicht in einer glänzenden Ausgangs­lage, aber motiviert genug, das hohe Saisonziel – die Playoff-Halbfinals – doch noch zu realisieren. Heute Abend (Maihof­halle, 18.30 Uhr) bestreitet das Team des Heiko Grimm ablösenden Trainergespanns Christen/Schärer die Hauptprobe gegen Austria-Meister Alpla Hard. Das ist im Prinzip nur eine Randnotiz wert, wäre da nicht die Personalie Tom Hofstetter.

Der HCK-Regisseur hat eine lange Reha hinter sich. Elf Monate sind seit seinem Kreuzbandriss im rechten Knie vergangen, unzählige Therapiestunden hat der 28-jährige Captain der Mannschaft absolviert. Aber er klagt keine Sekunde: «Irgendwie war das auch eine sehr wertvolle Erfahrung. Zu spüren, dass in einem Sportlerleben nicht alles selbstverständlich ist.» Selbstverständlich war, dass Tom Hofstetter (hat eben den Vertrag bei Kriens bis im Sommer 2020 verlängert) keinen Moment daran zweifelte, dass «ich es schaffe, wieder in den Wettkampf zurückzukehren». Heute dirigiert der Mann, der nach wie vor als einer der talentiertesten Schweizer Mittelaufbauer gelobt wird, endlich wieder nicht nur als Stimmungsmacher von der Bank aus, sondern als Mittelmann.

Zeit, um wieder anzugreifen

«Ich bin ja sehr, sehr gespannt, was mich da erwartet», sagt der Berner Giel. «Herantasten, von Spiel zu Spiel wieder mehr Spielanteile und in diesen Sequenzen Vertrauen erhalten», das ist sein Credo. Wunderdinge erwartet er von sich selber keine, «elf Monate Wettkampfpause, das geht nicht spurlos vorbei».

Aber jetzt sei es an der Zeit, wieder anzugreifen. Bei Hofstetter ist die pure Lust herauszuspüren, dass er seine unbändige Kraft nicht mehr in schonende Kniebeugen, sondern in kernige Torwürfe investieren will. Körperlich sei er wieder auf einem Fitnessstand von 100 Prozent angelangt, wenn das Knie nach extremer Trainingsbeanspruchung halt ein bisschen protestiere, dann «beunruhigt mich das nicht. Ich weiss: Das Gelenk ist so stark wie vor dem Unfall.»

Hoffnung ruht auf «Transfer» Radovanovic

Angreifen will er, für sich, um wieder das höchste Level zu erreichen, aber auch für die Mannschaft, welcher er mit seiner Vertragsverlängerung zwei weitere Jahre die Treue geschworen hat. «Wir haben die Qualität, uns auch diesmal für die Playoff-Halbfinals zu empfehlen», glaubt Hofstetter. Von einem starken «Transfer» spricht er, von Aleksandar Radovanovic, der ja eigentlich ein Zuzug sei, nachdem der Serbe fast die ganze Qualifikation ausfiel. «Er wird viel bewirken können.»

Dass auch er, Tom Hofstetter, der Steuermann, wieder an Bord ist, das erwähnt der HCK-Mittelmann nicht. Die entsprechende Antwort will er ab heute auf dem Spielfeld liefern.

Finalrunde

NLA. 1. Runde. Mittwoch, 31. Januar, 19.45: BSV Bern Muri – Pfadi Winterthur. – 20.00: Kriens-Luzern – Kadetten Schaffhausen. – Donnerstag, 1. Februar, 20.15: Suhr Aarau – Wacker Thun

2. Runde. Samstag, 3. Februar, 17.00: Wacker Thun – Kriens-Luzern. – 18.00: Kadetten Schaffhausen – BSV Bern Muri.

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