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HANDBALL: Schramm wird die Krienser verlassen

Kriens will es heute gegen Thun deutlich besser machen als beim Finalrundenstart gegen Schaffhausen. Höchst motiviert: Peter Schramm (28). Auch wenn er Ende Saison gehen muss.
Peter Schramm, HCK-Linksaufbauer. (Bild: PD)

Peter Schramm, HCK-Linksaufbauer. (Bild: PD)

Man habe sich nach der 19:32-Klatsche vom Mittwoch gegen die Kadetten aus Schaffhausen per Video die erste Halbzeit des veritablen Desasters nochmals angeschaut und erkannt, dass «wir vor allem in der Defensive nichts als schlecht gearbeitet haben», erzählt Peter Schramm. «Und zwar so schlecht wie schon lange nicht mehr.» Das habe eine Sogwirkung erzeugt: «Wir haben jedes Vertrauen in uns selber verloren und sind im Angriff von Fehler zu Fehler gestolpert.» Es sei nicht schön gewesen, sich diese 30 Minuten nochmals zu Gemüte führen zu lassen.

Zweites Finalrundenspiel heute (17 Uhr, Lachenhalle) in Thun gegen Wacker, zweite Chance für Kriens, um doch noch ein bisschen Präsenz in diesem Handball-Frühling zu markieren. «Wir haben etwas gutzumachen», sagt Schramm, und wer ihn kennt, den stolzen Linksaufbauer, der jedes Spiel gewinnen will, der spürt: Kriens wird diesmal keine Lachnummer werden. «Nick Christen, unser Trainer, behauptet, dass wir die Qualität haben, uns für den Playoff-Halbfinal zu qualifizieren. Stimmt, das Kader ist gut genug dafür. Aber jetzt müssen wir zeigen, was wir können. Wir werden in der Abwehr viel stärker unsere Muskeln spielen lassen müssen. Dann haben wir auch gegen den Leader der Tabelle eine Chance.»

Identifikationsfigur des Vereins

Peter Schramm, der 1,95-Meter-Mann stiess 2013 von Kreuzlingen zum HC Kriens-Luzern. Inzwischen hat der vierfache deutsche Junioreninternationale in 130 Meisterschaftspartien über 350 Tore geworfen. Er, zusammen mit Daniel Fellmann das defensive Gewissen der Mannschaft, ist eine Identifikations­figur des Vereins, beliebt bei den Fans. Das spielt in den Zukunftsplänen des HCK, der ab nächster Saison unter den Fittichen von Goran Perkovac steht, aber keine Rolle mehr. «Sie haben mir erklärt», sagt Schramm ohne Gram, «dass sie den auslaufenden Vertrag nicht verlängern werden. Basta. Das habe ich zu respektieren. Wohin meine Reise führt, das weiss ich nicht.»

Zurücklehnen wird sich Peter Schramm nicht, im Gegenteil: Er wolle in den kommenden Wochen den Beweis erhärten, dass er ein guter Handballer sei. Und eben auch mit Stolz behaftet: «Ich gebe in jeder Sekunde mein Bestes, das verlangt meine Einstellung zum Sport.»

Solche Männer kann der HC Kriens-Luzern heute Abend in Thun gut gebrauchen.

Roland Bucher

sport@luzernerzeitung.ch

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