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HANDBALL: Spono Eagles festigen Platz eins

Die Spono Eagles gewinnen den Spitzenkampf gegen Brühl St. Gallen mit 32:28. Doch schon kurz nach Spielschluss rückt das nächste Highlight in den Fokus – der Cup-Halbfinal gegen Thun.
Stephan Santschi
Zeigte eine starke Leistung: die vierfache Torschützin Laura Calchini, hier beim Sprungwurf. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

Zeigte eine starke Leistung: die vierfache Torschützin Laura Calchini, hier beim Sprungwurf. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

Stephan Santschi

stephan.santschi@luzernerzeitung.ch

So richtig im Strumpf waren sie bisher ja nicht in dieser Finalrunde, die Spono Eagles. Nur die Hälfte der letzten sechs Spiele gestalteten sie siegreich und mussten mit ansehen, wie der LC Brühl in der Tabelle der SPL1 wieder bis auf einen Punkt herankam. «Einfach so können auch wir nicht durchmarschieren», betonten Präsident Urs Wey und Trainer Urs Mühlethaler unisono. Zumal aktuell mit Lisa Frey (Nasenbeinbruch), Patrizia Ramseier (Bänderverletzung am Fuss) und Carina Aselmeyer (Hirnerschütterung) drei wichtige Spielerinnen verletzt sind.

Letztlich sind es aber genau solche Phasen, die sich Urs Mühlethaler zuweilen wünscht. Phasen, in denen nicht alles wie von alleine läuft und man die Gegner reihenweise deklassiert. Eine Knacknuss war erwartungsgemäss auch der gestrige Spitzenkampf gegen den LC Brühl. «Einen Vorgeschmack auf den Playoff-Final» sah Mühlethaler und freute sich über den 32:28-Sieg. Es war das fünfte Aufeinandertreffen der beiden in dieser Saison, und zum fünften Mal gewann der Gastgeber. Ein Aspekt, der von entscheidender Bedeutung sein könnte, sollten sich die Nottwilerinnen als Gruppensieger für die Best-of-3-Finalserie von Mitte Mai qualifizieren.

Umstellung auf 5:1-Abwehr greift

Mit dem Auftritt war Mühlethaler zufrieden, ihm gefiel die Intensität und die Qualität des Spiels. Zunächst allerdings hatte er Grund zum Ärger, da sein Team einen Fehlstart hingelegt hatte. Nach elf Minuten befand sich Nottwil mit 5:9 im Hintertreffen, weil die 6:0-Abwehr nicht funktionierte und sich vorne erstaunlich viele Ungenauigkeiten einschlichen. Mühlethaler nahm früh ein Timeout, formierte die Defensive neu im 5:1-System und sah seine Massnahmen in der Folge greifen. In der 20. Minute war das Skore wieder ausgeglichen (9:9), zur Pause lagen die Spono Eagles sogar mit 15:12 im Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel gelang es ihnen zwar bis zur letzten Minute nicht, Brühl entscheidend zu distanzieren, der Vorsprung betrug maximal fünf Treffer, doch auch die St. Gallerinnen erreichten nicht ihr Leistungsmaximum. «Wir befinden uns mit Brühl mehr oder weniger auf Augenhöhe. Dinge wie Heimvorteil, Herz oder Schiedsrichter können die Differenz ausmachen», so Mühlethaler.

Calchini und Wick spielen sich in den Vordergrund

Und gestern? Spielten zwei, die wegen verletzter Stammspielerinnen etwas mehr Einsatzzeit als gewöhnlich erhielten, das Zünglein an der Waage. Gianna Calchini zeigte als Spielmacherin und vorgestellte Verteidigerin einen engagierten Auftritt. Und die gelernte Rückraumspielerin Chantal Wick musste sich mangels Alternativen am Kreis behaupten und verwertete überdies alle fünf Penaltys souverän.

Fünf Spieltage vor Schluss ist Nottwil die Qualifikation für den Meisterschaftsfinal kaum mehr zu nehmen, Rang eins allerdings ist bei drei Punkten Vorsprung auf Brühl noch nicht gesichert. Der Fokus richtet sich nun vorerst aber auf den Cup. Auch dort will man in den Final – am Mittwoch, 28. März, gastiert RW Thun zum Halbfinal in Nottwil.

Frauen, SPL1

23. Runde: Spono Eagles – Brühl St. Gallen 32:28. LK Zug – Rotweiss Thun 31:26.

Rangliste (alle 21 Spiele): 1. Spono Eagles 35 Punkte. 2. Brühl St. Gallen 31. 3. LK Zug 28. 4. Rotweiss Thun 21.

Spono Eagles – LC Brühl 32:28 (15:12)

SPZ, Nottwil. – 300 Zuschauer. – SR Capoccia/Jucker. – Strafen: je 6-mal 2 Minuten. – Spono Eagles: Schüpbach/Aegerter (ab 12.)/Troxler (für 6 Penaltys); Irman (6), Hodel (3), Ljubas (6), Wyder (5), Amrein, Wick (6/5), Matter (2); Heini, Calchini (4). – LC Brühl: Dokovic/Fabia Schlachter (ab 43.); Wenger, Spatz (6/1), Mustafoska (9/5), Goricanec (5), Murer (4), Oberli (2); Marina Schlachter, Altherr (1), Stefanie Albrecht, Fabienne Albrecht (1), Ussia, Özcelik. – Bemerkungen: Spono Eagles ohne Ramseier, Aselmeyer (beide verletzt) und Frey (angeschlagen). Troxler hält Penalty von Mustafoska (56./30:26).

LK Zug – Rotweiss Thun 31:26 (17:12)

Sporthalle. – 220 Zuschauer. – SR Castiñeiras/Zwahlen. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen LK Zug; 1-mal 2 Minuten gegen Rotweiss Thun. – LK Zug: Betschard/Kaiser; Pavlic (1), Traber (6), Scherer (6/3), Egli (3), Stutz, Csebits (2), Van Polanen, Kähr (1), Gwerder (1), Kägi (3), Smitran (7), Hess (1). – Rotweiss Thun: Korenic/Peronino; Rotondo (7/3), Ganz (4/2), Kaeslin, Zumstein, Oberson (1), Hostetter, Wyser, Berger (7), Frey (3), Schmid, Weibelova (2), Lehmann (2).

Steigt höher als alle anderen: Ivana Ljubas von den Spono Eagles. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

Steigt höher als alle anderen: Ivana Ljubas von den Spono Eagles. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

Gianna Calchini (Mitte) setzt sich gegen Laura Oberli (rechts) vom LC Brühl durch. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

Gianna Calchini (Mitte) setzt sich gegen Laura Oberli (rechts) vom LC Brühl durch. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

Spono Eagles Neli Irman (rechts) gegen Torhüterin Sladana Dokovic. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

Spono Eagles Neli Irman (rechts) gegen Torhüterin Sladana Dokovic. (Bild: Philipp Schmidli (Nottwil, 17. März 2018))

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