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HANDBALL: Strafenflut kostet KTV Altdorf den Sieg

Der KTV Altdorf und Solothurn trennen sich nach einem dramatischen NLB-Spiel 29:29 unentschieden. Torhüter Marcel Luthiger rettet Sekunden vor dem Schlusspfiff den Urnern das Remis.
Urs Hanhart
War mit sechs Treffern der effizienteste Urner Torschütze: Kreisläufer Yannick Drollinger (am Ball). Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 25. März 2017)

War mit sechs Treffern der effizienteste Urner Torschütze: Kreisläufer Yannick Drollinger (am Ball). Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 25. März 2017)

Zum zweiten Mal innert Wochenfrist erlebten Fans in der Altdorfer Feldi-Arena einen Handballkrimi, der an Spannung kaum zu überbieten war. Im Gegensatz zum Endingen-Match gingen die Altdorfer am vergangenen Samstagabend aber nicht leer aus. Gegen das leicht favorisierte Solothurn, das eigentliche Über­raschungsteam dieser Saison, resultierte ein 29:29-Remis.

Für Altdorfs Co-Coach Marc Fallegger allerdings eine zu geringe Ausbeute, wie er nach dem Schlusspfiff betonte: «Wir hatten den Sieg in Reichweite. Doch hatten die Schiedsrichter, die in der Schlussphase kleinlich pfiffen und uns gleich mehrere unnötige 2-Minuten-Strafen aufbrummten, etwas dagegen. Dadurch ging bei uns der Schwung etwas verloren. Dieser Punkt ist mehr als verdient. Das Team hat heute ganz toll gekämpft.»

Die Begegnung verlief von Beginn an sehr ausgeglichen. In der Endphase der ersten Halbzeit verzeichneten die Urner einen leichten Durchhänger, wodurch sie den Gästen eine 17:15-Pausenführung ermöglichten. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich der KTV Altdorf, bei dem Topskorer Marko Koljanin wegen einer Verletzung schon früh nicht mehr mittun konnte, jedoch wieder her­an und schaffte schliesslich in der 38. Minute den viel bejubelten Ausgleich durch Linksaussen Ivan Fallegger.

2-Tore-Vorsprung nochmals preisgegeben

Ab diesem Zeitpunkt setzte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen fort. Zwischen der 53. und der 57. Minute verschafften sich die Urner dank zwei Toren von Rechtsaussen Fabian Auf der Maur ein scheinbar vorentscheidendes 2-Tore-Polster (29:27). Dann setzte allerdings die Strafenflut ein. Die Urner mussten die verbleibende Spielzeit durchgehend in Unterzahl bestreiten, wodurch die Solothurner zum 29:29 ausgleichen konnten.

Wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff hatten die Gäste den Vorteil des letzten Angriffs und damit sogar den Matchball in den Händen. Der von Mathias Balser abgefeuerte Rückraumknaller wurde jedoch durch die Altdorfer Goalie-Legende Marcel Luthiger mit einer mirakulösen Reflex­abwehr unschädlich gemacht. Mit dieser Aktion avancierte der Temporärrückkehrer zum Urner Helden dieses Spiels.

Nebst Routinier Luthiger, der jeden dritten Wurf parierte und damit eine beachtliche Quote ­erzielte, zeigte auch Flavio Fall­egger eine starke Leistung. Er krönte vier seiner fünf Abschlüsse mit Torerfolgen. Ähnlich effizient war auch Kreisläufer Yannick Drollinger, der sechs von acht Chancen in Treffer ummünzte. Schwächen offenbarten die Altdorfer bei Siebenmetern. Drei von vier Penaltys konnten nicht versenkt werden. Zweimal scheitete Mario Obad, einmal Nicolai Christensen. Einzig Markus Kasmauskas vermochte diese Nervenprobe zu bestehen.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Handball, NLB-Männer

22. Runde: Endingen – Horgen folgt. – Samstag: Altdorf – Solothurn 29:29. Kadetten Espoirs Schaffhausen – Möhlin 33:31. Lakers Stäfa – Steffisburg 28:23. Wädenswil – Siggenthal/Vom Stein 24:28. Birsfelden – SG Yellow/Pfadi Winterthur 31:25. STV Baden – Chênois Genève 29:23.

Rangliste (alle 22 Spiele): 1. Endingen 38. 2. Lakers Stäfa 35. 3. Kadetten Espoirs Schaffhausen 29. 4. Möhlin 28. 5. STV Baden 28. 6. Solothurn 28. 7. Steffisburg 21. 8. Altdorf 19. 9. SG Horgen 18. 10. Birsfelden 18. 11. Siggenthal/Vom Stein 16. 12. SG Yellow/Pfadi Winterthur 15. 13. Chênois Genève 11. 14. Wädenswil 2.

KTV Altdorf – TV Solothurn 29:29 (15:17)

Feldli. – 300 Zuschauer. – SR Abalo/Maurer. – Altdorf: Luthiger, F. Arnold; Kasmauskas (4), D. Arnold (1), Gisler, I. Fallegger (3), Aschwanden, F. Fallegger (4), Ledermann, Auf der Maur (1), Drollinger (6), Obad (5), Koljanin (2), Christensen (3).

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