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HANDBALL: Unentschieden in Bern: Ein Spiegelbild der Finalrunde

In einer hektischen Schlussphase musste der HC Kriens-Luzern im letzten Finalrundenspiel dem BSV Bern Muri den Ausgleich zugestehen. Obschon die Partie sportlich nur noch statistischen Wert hatte, kämpften beide Teams engagiert. Für den HCK war es ein Spiegelbild der ganzen Finalrunde.
Handball Männer NLA: Der Krienser mit der 8, Luca Spengler, in Aktion. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Handball Männer NLA: Der Krienser mit der 8, Luca Spengler, in Aktion. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Sportlich waren die Würfel schon vor dem Spiel des HC Kriens-Luzern in Bern gegen den BSV Bern Muri gefallen. Dennoch schenkten sich die beiden Teams nichts und lieferten sich zum Ende der Saison ein Spiel mit beachtlicher Intensität.

Insbesondere der HC Kriens-Luzern zeigte sich wenige Stunden nach dem Aus des Playoff-Traums engagiert. Er holte nach einem verpatzten Start einen Rückstand auf und übernahm seinerseits das Spieldiktat. Und dies, obschon das Team personell dünn besetzt war und mit Hofstetter und Reuter gleich beide nominellen Mittelleute fehlten.

Beim HCK machte das Team aus der Not eine Tugend und versuchte trotz allem, das Beste aus der Situation zu machen. Und das sah lange Zeit gar nicht so schlecht aus. Nach 10 Minuten war der Schock des Berner Blitzstarts vorbei, hatte das Team wieder ausgeglichen. Und jetzt war es sogar der HC Kriens-Luzern, der in der Halle des Gegners den Ton anzugeben begann. Hinter einer soliden Deckung hielt Andreas Portmann gut, sodass dem HCK bis kurz vor der Pause ein 15:10-Vorsprung glückte. Wer hätte so viel Willen erwartet nach einem 2:6 nach 8 Minuten und ohne Perspektiven, sich in der Rangliste noch verbessern zu können.

Doch weil auch der BSV Bern-Muri imagemässig um Schadensbegrenzung bemüht war (keines der Teams wollen die Saison mit einer Niederlage abschliessen), blieb die Partie in der zweiten Hälfte spannend. Der Gast aus der Zentralschweiz hatte plötzlich mehr Mühe, die Berner Angriffsbemühungen unter Kontrolle zu bringen.

So kam es, dass der HCK in der hektischen Schlussphase zwar nie in Rückstand lag - sich aber auch nie mehr entscheidend absetzen konnte. Und als er da 6 Minuten vor Ende nahe dran war und wieder auf 27:25 davongezogen war, leistete sich das Team vier kapitale Fehler in Serie. Statt den Gegner endgültig unter Kontrolle zu bringen, brachte er die Berner damit zurück ins Spiel. Die Berner glichen 32 Sekunden vor Spielschluss aus. Beim HCK fehlte es danach an Chancen, um den Siegtreffer doch noch zu erzielen. So blieb es beim 28:28 Unentschieden.

Und es bleibt die Erkenntnis, dass wohl auch in dieser Partie mehr möglich gewesen wäre. Und exakt das dürfte am Schluss auch die Erkenntnis der ganzen Finalrunde gewesen sein. Zeit, darüber nachzudenken, hat die Mannschaft nun. Während die anderen Teams um Titel und Trophäen spielen, «muss» der HCK in die Saisonpause. Schon nach zwei Wochen aber beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison. Man darf auf die neue HCK-Mannschaft der Saison 16/17 gespannt sein.

Benedikt Anders

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