HANDBALL: Zuger Handballerinnen sind Schweizermeister

Der LK Zug gewinnt auch das dritte Finalspiel gegen Spono Nottwil und ist erneut Schweizer Meister. Doch Nottwil kann bereits am Samstag Revanche nehmen.

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Der LK Zug feiert den total Triumph in der eigenen Halle. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der LK Zug feiert den total Triumph in der eigenen Halle. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Stephanie Haag vom LK Zug stemmt den Pokal in die Höhe. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
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Schlusspfiff: LK Zug ist Schweizer Meister. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
Der LK Zug ist erneut Schweizer Meister (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
Nach 2010 und 2013 ist es bereits der dritte Meistertitel für die Zugerinnen. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
Seline Ineichen und Laura Innes (links) jubeln über den Titel. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
Jubelnde Spielerinnen in Zug: Sibylle Scherer (links) und Annina Ganz. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
Annina Ganz feiert mit ihren Schülerinnen und Schülern der Sek 1 und 2 aus Rotkreuz. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
900 Zuschauer kamen in die Sporthalle. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
Zugs Seline Ineichen setzt sich gegen die Nottwilerinnen durch. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
Abschlussversuch von Sibylle Scherer vom LK Zug gegen die Spielerinnen Andrea Willimann, Patrizia Ramseier und Rahel Furrer. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Stephanie Haag vom LK Zug stemmt den Pokal in die Höhe. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Um 21 Uhr brachen in der Zuger Sporthalle alle Dämme. Der Grossteil der 900 Zuschauer feierte ihren LK Zug, der eben Spono Nottwil mit 28:27 besiegt hatte. Es war der dritte Erfolg im dritten Finalspiel der Best-of-5-Serie. Der Titelverteidiger kam damit wie schon im Vorjahr gegen Brühl St. Gallen auf die kürzeste Art und Weise, sprich mit einem 3:0-Gesamtsieg, zum Triumph.

Den Nottwilerinnen, die mit Ausnahme des Startspiels (19:33) ein grossartiger und annähernd ebenbürtiger Finalgegner waren, bleibt einmal mehr in der Meisterschaft nur der zweite Rang. Auch gestern waren sie wieder nahe dran. Doch wenn es darum ging, die Big Points zu machen, versagten die Nerven, wurden die falschen Entscheidungen getroffen, fehlten die berühmten Zentimeter. Zug gewann den Titel auch deshalb, weil es die Stärken des Gegners besser zu neutralisieren vermochte. Das berüchtigte, schnelle Gegenstossspiel von Spono fand nie jene Entfaltung, die für den Triumph nötig gewesen wäre. Vorbei ist die Saison allerdings noch nicht. Bereits am Samstag treffen die beiden Teams ein letztes Mal aufeinander im Halbfinal des Schweizer Cups in Sursee. Spono, Titelverteidiger im Cup, wird alles dafür tun, um sich mit dem Cupsieg für den entgangenen Meisterpokal trösten zu können.

Für Zug ist es nach 2010 und 2012 der dritte Meistertitel.

LK Zug Spono Nottwil 28:27 (12:11)

Sporthalle. 900 Zuschauer. – SR Meyer/Buache. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Zug; 5-mal 2 Minuten plus Disqualifikation Egli (3-mal 2 Minuten) gegen Nottwil.

Zug: Innes; Cavallari (2), Haag (3), Ravlic (1), Scherer (10/2), Ganz (3/1), Ineichen (6), Oberli; Schwander (1), Wälti, Javet (2), Nötzli.

Nottwil: Schoch/Hammans (43. bis 56.); Egli (1), Furrer (6), Häfliger (4), Frey (8), Kottmann (2), Willimann (4/1), Ramseier (2); Spaar, Arnet, Matter.

Bemerkungen: Hammans hält Penalty von Scherer (22./7:8). Ganz schiesst Penalty an den Pfosten (31./12:11).

ss/rem