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HANDBALL: Zurück auf die Erfolgsspur

Durch die unerwartete Heimniederlage gegen die SG Yellow/Pfadi ist der KTV Altdorf unter Zugzwang geraten.

Wegen des nicht budgetierten Tauchers vor Wochenfrist ist der KTV Altdorf wieder auf die zweitletzte Tabellenposition zurückgefallen. Nach acht Runden ist die Lage für die Urner höchst ungemütlich. Das Mittelfeld entschwindet immer mehr. Nun ist Gegensteuer geben gefragt, damit der Anschluss nicht verloren geht. In den restlichen fünf Runden bis zur Winterpause muss die KTV-Truppe möglichst viele Punkte holen, um sich ein Polster zum Abstiegsstrich zu verschaffen. Dies weil sie zu Beginn der Rückrunde ausschliesslich auf Gegner trifft, die an der Tabellenspitze vertreten sind und im Kampf um den Aufstieg wohl kaum Federn lassen dürften.

Morgen gastieren die Altdorfer beim Tabellenzehnten Siggenthal. Für Spielertrainer Mario Obad ist die Devise beim Abstecher ins Aargauerland klar, wie er betont: «Wir müssen versuchen, an die starke Leistung anzuknüpfen, die wir im Derby gegen Stans gezeigt haben. Wenn uns dies gelingt, können wir jeden Gegner schlagen. Davon bin ich überzeugt.» Zuletzt im Heimspiel gegen die SG Yellow/Pfadi wurde der Start richtiggehend verschlafen. Die ab der 20. Minute eingeläutete Aufholjagd brachte dann nichts Zählbares mehr ein. «Diesmal müssen wir wieder von Beginn weg voll konzentriert und mit absolutem Siegeswillen zur Sache gehen», fordert Obad.

Starke Abwehr – schwacher Angriff

Siggenthal ist sicherlich ein Gegner, der für die Altdorfer zu packen sein sollte. Die Aargauer haben bislang nur gerade zwei von acht Spielen für sich entschieden. Den Tabellenletzten Stans, der von den Urnern kürzlich im Derby regelrecht überfahren wurde, konnten sie nur mit Ach und Krach (21:20) besiegen. Immerhin gelang den Siggenthalern mit dem deutlichen 28:22-Erfolg über den Aufstiegskandidaten Lakers Stäfa ein Überraschungscoup. Zuletzt kassierte der morgige Gastgeber allerdings eine brutale 18:29-Kanterniederlage gegen den Tabellensiebten Birsfelden und dürfte deshalb nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen. Siggenthal ist ein Team, das über eine sehr solide Defensive verfügt. Die Abwehr hat in den ersten acht Runden nur 195 Gegentreffer (24 pro Spiel) zugelassen. Das ist der viertbeste Wert in der gesamten Nationalliga B. Die Achillesferse der Mannschaft ist die vergleichsweise harmlose Offensivabteilung. Siggenthal hat bisher mit Abstand am wenigsten Tore geworfen, nämlich nur deren 177. Eigentlich erstaunlich, hat doch das Team mit Marius Moser den aktuell dritterfolgreichsten NLB-Skorer in seinen Reihen. Bisher verbuchte er im Schnitt sieben Torerfolge pro Match. Allerdings ist er damit im Kader der morgigen Platzherren alleine auf weiter Flur. Ähnlich erfolgreiche Mannschaftskollegen sucht man vergebens in der Torschützenliste.

Das Duell zwischen den Aargauern und den Urnern ist insofern brisant, als den Gästen die Chance winkt, mit einem Sieg die Gastgeber in der Tabelle zu überflügeln. Es ist aber davon auszugehen, dass die Siggenthaler alles daransetzen werden, nicht selber in den Abstiegssumpf zu geraten.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Hinweis

NLB. Samstag, 17.45: Siggenthal – Altdorf (Sporthalle Obersiggenthal).

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