HANDYS: Elektronische Begleiter im Laufsport immer beliebter

Die Smartphones sind zu ständigen Begleitern im Alltag geworden, auch beim Sporttreiben. Das ist ein Gewinn, aber auch ein gewisses Risiko.

Roland Eggspühler
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Auch Xenia Fischer aus Winterthur (1464)lässt sich musikalisch begleiten. (Bild Corinne Glanzmann)

Auch Xenia Fischer aus Winterthur (1464)lässt sich musikalisch begleiten. (Bild Corinne Glanzmann)

Vor zehn Jahren wäre es niemandem in den Sinn gekommen, seinen Mini-Computer zum Rennen mitzunehmen: Zu schwer, zu sperrig, zu sinnlos …

Aber mit den aktuellen Dimensionen der Technik hat sich die elektronische Weltlage diametral geändert. MP3-Musikplayer wiegen noch ein paar Gramm, und ein Smartphone lässt sich problemlos in den Runningshorts verstauen, ohne dass die Bewegungsabläufe gestört werden. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für den Einsatz im (Lauf-)Sport. Aber auch neue Risiken – denn das Wichtigste ist und bleibt, auf den eigenen Körper zu hören.

Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
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Ständige Trainingskontrolle

Mittlerweile gibt es unzählige Applikationen, mit denen sich über das Smartphone die sportliche Vorbereitung auf den Swiss City Marathon aufzeichnen und zu Hause am Computer auswerten lässt. Analog zu Sportuhren basieren diese Anwendungen auf dem GPS-System, sie zeichnen die zurückgelegte Strecke in Training und Wettkampf mit hoher Präzision auf. Inklusive Höhenmeter und detaillierten Abschnittszeiten. Mit dieser Kontrolle lässt sich die persönliche Trainings- und Leistungsentwicklung einfach und effizient mitverfolgen. Eine gewisse Gefahr besteht, wenn jemand zu stark auf die Rekordspalte fokussiert ist: Denn es ist trainingsphysiologisch nicht sinnvoll, in jedem Vergleich besser sein zu wollen. Der Körper braucht schnelle, aber auch langsamere Trainings, Trainingsreiz und Regeneration müssen in einer Balance stehen. Die elektronischen Begleiter helfen aber auch, das Gefühl für ein bestimmtes Leistungsniveau zu entwickeln, sei es bezüglich Herzfrequenz oder aktuellem Lauftempo. Mit den objektiven Auswertungen des Vorjahres und der subjektiven Einschätzung des aktuellen Trainings- und Formzustandes näherten sich viele Läuferinnen und Läufer an eine realistische Marschtabelle für ihren Lauf am diesjährigen Swiss City Marathon an. Das hilft, sich nicht zu überschätzen oder zu hohe Ziele anzuvisieren.

Musikalisches für unterwegs

Sehr grosser Beliebtheit erfreut sich das Laufen mit musikalischer Unterstützung – weniger bei den Topklassierten, sondern vor allem bei den Genuss- und Gelegenheitsläufern. In diesen Kreisen ist es weit verbreitet, zu den Lieblingssongs zu trainieren. Bei den Ambitionierten gibt es einige, die den MP3-Player in ihre Startvorbereitung einbeziehen: sei es, um mit ruhiger Musik die Vorstartnervosität abzuschwächen oder sich mit rockigen Rhythmen in den Wettkampfmodus zu versetzen. Je mehr das Lauferlebnis im Zentrum steht, desto wichtiger ist der gesamtheitliche Rahmen, und darum lassen sich viele Athletinnen und Athleten auch durch den Wettkampf musikalisch begleiten. Das wird nicht von allen gern gesehen, denn wenn es sich mehr um eine Abschottung als eine Begleitung handelt, kann es gefährliche Situationen geben – beispielsweise, wenn ein Läufer unter Musikeinfluss Zurufe von Funktionären nicht hört oder in «seiner eigenen Welt» zum Störfaktor für die anderen wird.

Zudem sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass Musik die Signale des Körpers übertönen kann, was sich im ungünstigen Fall negativ auf das Lauferlebnis oder die Wettkampfzeit auswirkt. Vielleicht reicht es im Kontext des Swiss City Marathon, sich von den Luzerner Musikformationen am Streckenrand antreiben zu lassen. Denn von diesen hat es so viele wie kaum an einem anderen Laufsportanlass. Und so laut, dass man nicht mehr auf den eigenen Körper hören kann, sind sie auch wieder nicht.