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HAPPY BIRTHDAY: Gianluigi Buffon: «Juve oder nichts»

Die Torhüter-Legende Gianluigi Buffon feiert heute seinen 40. Geburtstag. Im Spiel von Juventus Turin gegen Chievo Verona stand er nicht zwischen den Pfosten.
Gianluigi Buffon mit seiner Partnerin Ilaria D’Amico. (Bild: Daniele Badolato/Getty (Mailand, 27. November 2017))

Gianluigi Buffon mit seiner Partnerin Ilaria D’Amico. (Bild: Daniele Badolato/Getty (Mailand, 27. November 2017))

Gianluigi «Gigi» Buffon wird heute 40 Jahre alt und hat offenbar immer noch nicht genug. Der Torhüter des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin will an seine erfolgreiche Karriere möglicherweise noch ein Jahr dranhängen. «Ich werde mich bald mit Clubchef Andrea Agnelli treffen, und wir werden besprechen, ob ich eine weitere Saison spielen kann. Mir liegt die Mannschaft am Herzen», sagte Buffon im Interview mit der Tageszeitung «La Repubblica».

Allerdings wolle er seinen Mitspielern nicht aus falschem Ehrgeiz zur Last fallen. Eine Fortsetzung seiner Karriere bei einem anderen Verein ist für den langjährigen Nationalspieler jedenfalls ausgeschlossen: «Juve oder nichts», sagte er.

«Ich bin neugierig auf das Leben»

Nach fast zweimonatiger Verletzungspause hatte Buffon am vergangenen Mittwoch wieder mit dem Training bei Juventus begonnen. Im gestrigen Spiel gegen Chievo Verona stand Buffon allerdings noch nicht im Juve-Tor. Für die Turiner stand der polnische Nationalkeeper Wojciech Szczesny im Einsatz. So oder so, für das Ende seiner Laufbahn sieht Buffon sich ebenfalls vorbereitet: «Ich bin neugierig auf das Leben. Ich habe keine Angst, mit dem Fussball aufzuhören.» Der Weltmeister von 2006 spielte zuletzt am 1. Dezember 2017 beim 1:0 gegen Napoli und plagte sich seither mit Wadenproblemen. Aufgrund der Verletzung ist es Buffon in dieser Saison nicht mehr möglich, Milan-Abwehrlegende Paolo Maldini als Rekordspieler der Serie A abzulösen. Selbst wenn Buffon (629 Spiele) noch in allen Ligapartien zum Einsatz kommt, würde er den Rekord von Maldini (647) knapp verpassen.

Buffon, der 2001 vom AC Parma zu Juventus gewechselt war, hatte im letzten Dezember 2017 sein Karriereende für den kommenden Sommer verkündet, sich dabei aber noch ein Hintertürchen offen gehalten. Der langjährige Captain der italienischen Nationalmannschaft war nach dem blamablen Scheitern in der WM-Qualifikation aus der Squadra Azzurra zurückgetreten. Buffon bestritt 175 Länderspiele und nahm seit 1998 an fünf Weltmeisterschaften teil.

«Eine Narbe, die nie verheilen wird»

Im Dezember hatte Buffon noch gesagt: «Sehr wahrscheinlich höre ich auf, stehe aber weiter zur Verfügung, für Juventus wie für die Nationalmannschaft.» Im Interview mit dem deutschen «Spiegel» erzählte Buffon weiter: «Ein Mann von fast 40 Jahren hat die Pflicht, anderen Raum zu geben. Ich weiss doch selbst am besten, dass ich anderen im Weg stehen könnte, und das will ich nicht.»

Zum Scheitern der italienischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation sagte er: «Für mich ist dieses Ausscheiden eine Wunde, eine Narbe, die nie verheilen wird.»

Ende November hatte «Gigi» Buffon den «Gazzetta Sports Award» als Italiens Sportler des Jahres erhalten. Bei der Preisverleihung in Mailand erlebte Buffon eine Überraschung. So wurde für ihn ein Treffen mit Thomas N’Kono, dem ehemaligen Tor­hüter von Kamerun und Buffons Kindheitsidol, organisiert. Ausserdem traf eine Videobotschaft vom spanischen Keeper Iker Casillas ein. (sid/sr)

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