Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Hattrick für Lars Forster

Starker Auftritt: Lars Forster siegte zum dritten Mal hintereinander. (Bild: Pius Amrein/Luzerner Zeitung)

Starker Auftritt: Lars Forster siegte zum dritten Mal hintereinander. (Bild: Pius Amrein/Luzerner Zeitung)

DagmersellenDie 42. und letzte Austragung des Dagmerseller Radquers bot den Zuschauern noch einmal viel Spektakel. Zum Abschluss des Tages feierte Lars Forster im Elitefeld der Männer ­einen überlegenen Sieg. Bei den Frauen ging der Sieg an Sina Frei.

Der 24-Jährige Lars Forster aus Jona feierte den dritten Sieg in Serie, nachdem er bereits vor einem Jahr und zuvor im Januar 2016 an den Schweizer Meisterschaften in Dagmersellen gewinnen konnte. Im Gegensatz zu seinen letzten beiden Siegen, die er jeweils nur mit wenigen Sekunden Vorsprung holen konnte, feierte Forster zum Abschluss einen ungefährdeten Sieg mit mehr als einer Minute Vorsprung. Die Entscheidung für den dritten Sieg fiel bereits in der ersten Rennhälfte. «Ich hatte gemerkt, dass ich wohl der Stärkste bin und verschärfte kurz das Tempo. Dagmersellen ist ein schwieriges Rennen. Eine Attacke, die zu früh oder am falschen Ort erfolgt, kann fatal sein. Ich fühlte mich aber sehr gut und konnte meinen Vorsprung von Runde zu Runde ausbauen.» Mit dem Sieg in Dagmersellen hat Forster seine Ambitionen für die Schweizer Meisterschaft am 14. Januar in Steinmaur angemeldet.

Hinter dem überlegenen Sieger Lars Forster sicherten sich der Belgier Braam Merlier und Andri Frischknecht die weiteren Podestplätze. Merlier musste sich damit erneut wie vor einem Jahr mit Platz zwei begnügen, und Andri Frischknecht stand dreizehn Jahre nach seinem Vater auf dem Dagmerseller Elitepodest. Thomas Frischknecht wurde 2004 ebenfalls Dritter. Weniger gut lief es den beiden Mitfavoriten auf den Tagessieg, Lukas Flückiger und Nicola Rohrbach. Flückiger sah auf der letzten Runde noch wie der sichere Zweite aus, hatte dann aber nach einem Sturz mit technischen Problemen zu kämpfen und wurde schliesslich undankbarer Vierter. Nicola Rohrbach (Edlibach), der an den Schweizer Meisterschaft 2016 in Dagmersellen Dritter wurde, fiel nach einem Ketten­defekt ebenfalls entscheidend zurück.

Im Rennen der Frauen-Elite hiess die Siegerin Sina Frei. Die aktuelle U23-Weltmeisterin im Mountainbike Cross Country liess der Vorjahressiegerin und aktuellen Schweizer Meisterin Jasmin Egger-Achermann (Gunzwil) keine Chance und feierte in Dagmersellen bereits den dritten Sieg. Dritte bei den Frauen wurde wie schon vor einem Jahr die Italienerin Rebecca Gariboldi.

Thomas Winterberg

sport@luzernerzeitung.ch

Internationales Quer

Elite Männer, 12 Runden (30.24 km): 1. Lars Forster (Jona) 1:03:32; 2. Braam Merlier (Bel) 1:18 zurück; 3. Andri Frischkencht (Feldbach) 1:19 zurück. – Ferner: 5. Reto Indergand (Schönenwerd) 1:57 zurück; 9. Nicola Rohrbach (Edlibach) 2:35 zurück; 15. Lukas Winterberg (Dallenwil) 6:05 zurück; 22. Marcel Achermann (Gunzwil) 1 Runde zurück.

Elite Frauen, 7 Runden (17.64 km): 1. Sina Frei (Uetikon Am See) 44:55; 2. Jasmin Egger-Achmermann (Gunzwil) 0:54 zurück; 3. Rebecca Gariboldi (Ita) 1:18 zurück.

U19/Amateure/Masters, 8 Runden (20.16 km): 1. Gilles Mottiez (Collonges) 46:17; 2. Fabian Obrist (Winterthur) 0:46 zurück; 3. Maxime Beney (Corseaux) 1:34 zurück; Ferner: 7. Adrian Muri (Dagmersellen) 2:22 zurück; 17. Pascal Hofmann (Beinwil am See) 5:11 zurück; 20. Jan Eichenberger (Pfaffnau) 5:40 zurück; 40. Sepp Kurmann (St. Erhard) 1 Runde zurück; 43. Adrian Neuenschwander (Alberswil) 1 Runde zurück.

Komplette Ranglisten auf www.radquerdagmersellen.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.