HC Kriens-Luzern holt in Bern wichtige Punkte

Mit Klasse und Stil korrigiert der HC Kriens-Luzern den Ausrutscher bei Gossau: Der HCK gewinnt mit einer starken Teamleistung beim BSV Bern Muri mit 28:21 (13:9).

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Bot eine starke Vorstellung: Benjamin Steiger, hier in einer früheren Begegnung gegen den BSV Bern. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Bot eine starke Vorstellung: Benjamin Steiger, hier in einer früheren Begegnung gegen den BSV Bern. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Das Spiel des HCK gegen den BSV Bern Muri wurde zur erwartet umkämpften Partie. Denn die Berner, die mit einem hochkarätigen Kader die Spitze der Liga anvisieren (und damit in Sachen Zielsetzungen mit dem HCK auf Augenhöhe stehen), wollten das Heimspiel um jeden Preis gewinnen. Entsprechend engagiert, emotional und auch verbissen wurde da zu Werke gegangen. Vielleicht aber war es gerade dies, das dem BSV zum Verhängnis wurde. Denn der HCK zeigte sich nach den letzten Spielen erneut verbessert.

Starke Defensivleistung

Prunkstück war diesmal die Defensive, die gegen einen nominell hochkarätigen Gegner mit einer Bravourleistung auftrumpfte. Eine starke Deckung und ein starker Marius Aleksejev im Tor sorgten dafür, das den Berner Angreifern bald schon der Zahn gezogen wurde. Wer als Spitzenteam in 30 Minuten nur eine einstellige Torzahl für sich verbuchten kann, hat ein ernsthaftes Problem. Und das hiess diesmal Defensive, Marke HCK.

Im Gegensatz zu den letzten Spielen zeigte sich der HCK aber nicht nur defensiv sattelfest. Auch in der Offensive war weit mehr Zug, Spielwitz und Dynamik Richtung Tor drin. Dass dabei Beni Steiger herausstach, war das eine. Insgesamt aber war es eine bravouröse Teamleistung, die dem HCK bald schon einen beruhigenden Vorsprung brachte. Und darauf baute das Team auf, wurde von Minute zu Minute stärker und dominierte den Gegner seriös.

Am Schluss stand ein nie gefährdeter Sieg des HCK, hochverdient dank mehr Klasse, mehr Souveränität und mehr Nervenstärke. Vorallem aber auch dank geschickter eingesetzter Emotionen und dem berühmten Funken Cleverness, den es braucht, um solche wichtigen Spiele in der Halle des Gegners zu gewinnen .

Benedikt Anderes/HCK/zim

BSV Bern-Muri - HC Kriens-Luzern 21:28 (9:13)

Mooshalle Gümligen, Zuschauer. – SR Baumann/Cristallo. – Spielverlauf: 2:3, 4:4, 6:8, 7:8, 8:10, 9:13; 11:15, 14:18, 16:20, 18:24, 19:25, 21:28.

BSV Bern-Muri: Marianac/Portner; Althaus, Baumgartner (2), Heer (2), Hofstetter (1), Milosevic (2), Prachar, Räz, Reber (5), Schwander (4/3), Staudenmann (1), Striffeler (1), Tarhai (3).

HC Kriens-Luizern: Aleksejev/Schelbert; Fellmann, Willisch (1), Hedin (1), Båverud (1), Steiger (7), Raemy (2), Beljanski (4), Nyffenegger (2), Baviera, Hess (2), Stankovic (6/2), Petrig (2).

Bemerkungen: Kriens ohne Schmid (rekonvalsezent), BSV Bern ohne Cvijetic und Kaufmann (verletzt).

Strafen: BSV Bern 3, Kriens 3 x 2 Minuten.