HC Kriens-Luzern im Spitzenspiel chancenlos

Neidlos musste der HCK anerkennen, dass Pfadi Winterthur in dieser Verfassung besser aufgestellt war, und die eigenen Verletzungsausfälle halt doch zu schwer wogen. So stand am Schluss im Topspiel um Rang 2 eine 21:34-Niederlage zu Buche, die auch in dieser Höhe durchaus in Ordnung geht.

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Nicht oft genug kann der HC Kriens-Luzern Chancen verwerten. Der Krienser Pascal Willisch gegen Matthias Baur im Spiel in der Eulachhalle . (Bild: pd.)

Nicht oft genug kann der HC Kriens-Luzern Chancen verwerten. Der Krienser Pascal Willisch gegen Matthias Baur im Spiel in der Eulachhalle . (Bild: pd.)

20 Minuten dauerten die Hoffnungen der Krienser. So lange vermochten sie am Gast dranzubleiben. Schon in dieser Phase aber war schnell sichtbar, welches Ende das Spiel nehmen würde. Denn während die Pfader gegen eine wenig überzeugende Krienser Abwehr zu relativ leichten Toren kamen, musste der HCK Schwerstarbeit verrichten. Dass da die Luft schnell einmal dünn werden würde, war absehbar. Immerhin fehlten bei den Gästen die Alternativen vollends.

So brauchte es nach 20 Minuten zwei Doppelstrafen gegen die Krienser, um das Kartenhaus mit Namen Hoffnung einstürzen zu lassen. Pfadi zog davon und konnte sich in der Pause primär darüber unterhalten, wie der 7-Tore-Vorsprung verwaltet würde.

Stattdessen spielten sich die Winterthurer in einen Rausch, während der HCK stehend K.O. war. Jetzt sah man auch den Unterschied: Die Winterthurer hatten die deutlich breitere Bank nach ihren «Einkäufen» zu Jahresbeginn. Aus diesem Reservoir konnte Pfadi schöpfen, während die Krienser angesichts der hoffnungslosen Situation förmlich auf dem Zahnfleisch durch die Eulachhalle liefen.

Pfadi Winterthur - HC Kriens-Luzern 34:21 (17:10)

Eulachhalle, 1'000 Zuschauer. SR Wyss/Zowa.

Spielverlauf: 2:2, 5:5, 9:6, 11:8, 15:10, 17:10; 20:11, 24:13, 26:16, 29:18, 31:19, 34:21.

Strafen: Pfadi 3x2 Minuten, Kriens 2 x 2 Minuten.

Pfadi Winterthur: Pramuk/Baur (ab 49.); Krauthoff (2), Kasapidis (1), Hess (2), von Ballmoos (1), Kurth (8/2), Kipili (3), Steiner (2), Krieg (2), Scheuner (3), Svajlen (7), Tarhaj (2), Brüngger (1).

HC Kriens-Luzern: Schelbert/Aleksejev; Herrmann, Hess, Hofstetter (7), Lingg, Portmann, Raemy (6), Stankovic, Steiger (4/2), Willisch (4), Yalciner, Zimmermann, Lengacher.

Bemerkungen: Kriens ohne die verletzten Schmid, Nyffenegger, Podvrsic, Schlegel und Vukelic.