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Wiedersehen mit dem Abservierten: Der HC Kriens-Luzern trifft auf Peter Schramm

Kriens spielt am Mittwochabend (19.30 Uhr) gegen Winterthur. Neu-Pfadi-Spieler Peter Schramm, vor einem halben Jahr beim HCK ausgemustert, sagt grimmig Revanche an.
Roland Bucher
Ein Bild aus der letzten Saison: Peter Schramm (links) im Dress des HC Kriens-Luzern. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 13. April 2018))

Ein Bild aus der letzten Saison: Peter Schramm (links) im Dress des HC Kriens-Luzern. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 13. April 2018))

Peter Schramm, letzten Montag 28 Jahre alt geworden, ist ein Mann der Taten, er war beim HC Kriens-Luzern für kernige Torwürfe und rustikale Abwehrarbeit bekannt. Die Polemik, das ist nicht das Ding des deutschen Linksaufbauers. Nicht verkneifen kann er sich indes die Randbemerkung: «Als sie mir bei Kriens ziemlich fadenscheinig mitteilten, dass mein Vertrag nicht verlängert wird, weil man auf meiner Position frischen Wind benötige – da war ich schon ein bisschen enttäuscht.»

Die Enttäuschung wurde noch grösser, als man es beim HCK eher stillos verpasste, Schramm würdig zu verabschieden: «Das hat weh getan. Ich habe für diesen Verein fünf Jahre lang die Knochen hingehalten, und am Schluss bin ich mehr oder weniger abserviert worden. Ich habe das als respektlos empfunden.»

«Ich habe da noch eine Rechnung offen»

Winterthur nahm den Service auf, verpflichtete den 2012 von Kreuzlingen zum HC Kriens-Luzern gestossenen Linksaufbauer umgehend: «Dieses Engagement ist für mich ein Glückstreffer. Ich lerne hier bei Pfadi auch dank der neuen Halle ein absolut professionelles Umfeld kennen.» Die neue Konstellation als Handball-Profi sei für ihn quasi ein Quantensprung: «Wir trainieren hier statt sechs gleich acht Mal die Woche, die Kadenz im Trainingsbetrieb ist unerhört hoch. Es war für mich nicht leicht, diesen Rhythmus anzunehmen. Doch für mich ist das mit 28 Jahren noch einmal eine riesige Chance, einen entscheidenden Schritt nach vorne zu machen.»

Schramm hat privat seine Zelte inzwischen in Uzwil aufgeschlagen, lebt mit Freundin Livia zusammen, welcher er für 2019 das Eheversprechen bekundet hat, pendelt zweimal pro Tag mit dem Zug ins Training nach Winterthur: «Es passt alles zusammen, ich fühle mich hier enorm wohl.» Hinter dem Schweizer Nationalspieler Roman Sidorowicz ist er in der Offensive die Nummer 2 im Linksaufbau, in der Verteidigung ist er dagegen eine unumstrittene Grösse.

Titel will er in der Schweiz erobern, das hatte Peter Schramm schon bei Kriens immer als Credo gelten lassen. Bereits sein erstes Spiel bei Winterthur brachte ihm dieses Glücksgefühl: «Der Super-Cup-Triumph gegen Wacker Thun war ein einmaliges Erlebnis.» Das durchaus Wiederholungspotenzial beinhaltet: «In Kriens war es so, dass man mit der Playoff-Qualifikation das Saisonziel erreicht und mehr oder weniger abgehakt hatte. Hier zählt nur der Pokal.» Auf dem Weg dorthin stellt sich am Donnerstag Kriens in den Weg: «Mich braucht man ja kaum speziell zu motivieren. Ich habe da schon noch eine Rechnung offen».

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