HC KRIENS-LUZERN - TV ENDINGEN 32:28: Kriens-Luzern siegt auch gegen Endingen

Der HC Kriens-Luzernm bleibt auf Kurs Richtung Finalrunde. Im letzten Spiel des alten Jahres erkämpften sich die Zentralschweizer gegen Endingen ein 32:28.

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Der Krienser Boris Stankovic. (Archivbild Roger Zbinden/Neue LZ)

Der Krienser Boris Stankovic. (Archivbild Roger Zbinden/Neue LZ)

Die Krienser erkämpften sich in einem intensiven, kampfbetonten Spiel gegen Endingen ein letztlich verdientes 32:28 (15:10). Die Krienser hatten liessen gegen die Subrtaler nichts anbrennen. Der HC Kriens-Luzern nimmt damit vier Punkte Vorsprung auf den Finalrundenstrich mit in die Winterpause und hat damit seinen Auftrag bis dahin klar erfüllt.

Dass ein Schlüsselspiel gegen den TV Endingen keine leichte Aufgabe werden würde, hatte man im Lager des HCK gewusst. Entsprechend seriös wollte man die Partie angehen. Denn die Aargauer hatten im bisherigen Saisonverlauf schon das eine doer andere Mal gezeigt, dass die junge Aufsteiger-Mannschaft den Abstand zur Konkurrenz verkürzt hat.

Exakt so entwickelte sich dann auch die Partie vor 800 Zuschauern in der Krauerhalle: Der HCK ging schnell mit 3:0 in Front, Endingen aber liess sich nicht abschütteln, blieb dran und kämpfte selbst dann, wenn dem Gegner fast alles zu gelingen schien. Details aber zeigten, warum es ihnen auch nicht in die Nähe eines Punktgewinns reichte: Allzu vieles lastet in Spielentwicklung und Realisiation auf den Schultern von Borna Franic. Und als bei ihm die Kräfte zu schwinden begannen, schwand auch die Hoffnung auf einen Punktgewinn. .

Auf Krienser Seite wird man jetzt froh sein um die bevorstehende Pause. Denn da und dort war spürbar, dass die Spieler nicht mehr ganz so frisch waren wie noch zu Saisonbeginn. Das zeigte sich in Fehlern, die sich auf dem Platz häuften. In Zuspielen, die nicht ankamen, oder in Deckungsfehlern, die Endingen eigentlich mehr Tore als nötig ermöglichten. Wenn dem Krienser Spiel etwas der Fluss fehlte, dann lag das auch an den insgesamt 9 Zweiminutenstrafen (bei drei von Endingen). Umso mehr, als Stankovic und Schmid schon nach 32 Minuten mit 2 Zweiminutenstrafen eine beachtliche Rotgefahr bargen und deshalb in der Deckung entsprechend dezent zur Sache gegangen werden musste.

Immerhin - und das ist das Fazit des Abends: Der HC Kriens-Luzern bleibt auf Kurs und hat seine Punkte im Trockenen. Wenn der Finalrundenstrich gezogen wird, dürfte es egal sein, ob die Punkte mit oder ohne Glanz erzielt wurden. Zudem überwintert der HC Kriens-Luzern auf Rang 4 – was ja für das Jahr 2010 auch eine schöne Perspektive ist.

Benedikt Anderes, HCK

HC Kriens-Luzern - TV Endingen 32:28 (20:15)

Krauerhalle Kriens, 800 Zuschauer. SR Bounouara/Sami (FRA).

Spielverlauf: 3:0, 3:2, 4:2, 4:3, 8:3, 9:6, 11:7, 13:9, 15:10, 15:12, 18:12, 19:13, 20:15; 21:16, 24:17, 25:19, 27:21, 29:23, 29:26, 31:27, 32:28.

Strafen:Kriens 9, Endingen 3 x 2 Minuten

HC Kriens-Luzern: Schelbert/Hodel (a 31.); Mitrovic, Schmid (4), Steiger (3), Schlegel, Nyffenegger (1), Stankovic (13/6), Yalciner (2), Bislimi (4), Willisch, Zimmermann, Podvrsic (5), Hofstetter.

TV Endingen: Aeberhard/Behr (20.-41.); Gretler (3), Pendic (9/2), Franic (7/3), Simon Huwyler, Eggenschwiler (3), Riechsteiner, Lier, Stephan Huwyler, Schubnell (2), Fongué (1), Schelbert, Bilijali (3).

Bemerkungen: Französische Schiedsrichter aus dem EHF-Kurs in St. Gallen. Beide Teams komplett.