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HC KRIENS LUZERN: Wille und Spirit ermöglichen zwei goldene Punkte in St. Gallen

Mit einem ungemein wichtigen 25:23-Sieg in St. Gallen gegen den TSV St. Otmar St. Gallen brachte sich der HC Kriens-Luzern aus eigener (Willens-)Kraft wieder in die Finalrundenspur.
Kriens-Luzern arbeitete sich in der NLA auf Platz 4 vor (Symbolbild) (Bild: KEYSTONE/AP NTB scanpix/HAGEN, FREDRIK)

Kriens-Luzern arbeitete sich in der NLA auf Platz 4 vor (Symbolbild) (Bild: KEYSTONE/AP NTB scanpix/HAGEN, FREDRIK)

Wille, K(r)ampf und in der entscheidenden Phase um die nötige Spur cleverer: Der HC Kriens-Luzern erkämpft und verdient sich beim Auftritt in der St. Galler Kreuzbleiche-Halle zwei womöglich goldene Punkte im Kampf um den Platz in der Finalrunde. 55 Minuten lang tat sich der HCK schwer, verpasste es mehrmals, aufgelegte Chancen zu einer vorzeitigen Entscheidung zu nutzen und scheiterte wiederholt an Otmar-Keeper Kindler, der erstaunlicherweise vor Sheibal den Vorzug erhielt, der noch am letzten Wochenende so brillant hielt.

So war denn auch vorallem die Offensivausbeute der Zentralschweizer lange Zeit nicht genügend. Und dies verhinderte immer wieder, dass man aus einem Eintore-Vorsprung so etwas wie ein beruhigendes Polster hätte machen können. Ganz krass war dies nach der Pause zu spüren, als die Gastgeber zahlreiche Ballverluste «produzierten», die Gäste dies aber nicht zu nutzen wussten und trotzdem meist einem knappen Rückstand nachrannten. Ganz offensichtlich «litten» beide Teams unter der enormen Nervenanspannung. Das Duell hatte für beide Teams richtungsweisenden Charakter - entsprechend blank lagen die Nerven.

Ein leuchtendes Beispiele dafür war die ultrahektische Schlussphase. Zuerst glich St. Otmar in Unterzahl zum 23:23 aus - es war das 18. Mal in diesem Spiel! Doch die Gäste aus der Innerschweiz liessen nicht locker und gingen dank Luca Engler erneut in Front. Nachdem Jurilj im Gegenzug den Ball verlor, passierte Spengler nach dem TimeOut von Heiko Grimm das gleiche. Das Momentum schien zu kippen - bis Otmars Tschechischer Star Zdrahala 9 Sekunden vor Schluss auch noch den Ball verlor. Alili nutzte die Chance und sicherte den Seinen mit dem 25:23 den Sieg.

Der HCK zeigte in St. Galen eine starke Teamleistung, zeigte Wille und Biss. Und er hatte mit Luca Spengler (9 Tore) und Adi Blättler (5) die auffälligsten Spieler in seinen Reihen. Vorallem aber liess er bis zur allerletzten Sekunde den Willen erkennen, alles nur erdenklich mögliche für den so wichtigen Auswärtssieg tun zu wollen. Und er schaffte es, dies auch über die Zeit zu bringen. Dass davor nicht alles glänzte, was die HCK-Handballer zeigten, ist bereits jetzt vergessen.

Ganz durch ist der HCK auf dem Weg in die Finalrunde aber trotzdem noch nicht. Dazu ist das Restprogramm zu schwer. Aber der HC Kriens-Luzern kann mit gestärktem Selbstvertrauen an die nächsten Aufgaben gehen - in 10 Tagen gegen den BSV Bern bei der Cuprevanche. Auf den Punktestand in der Tabelle wird er dabei nicht allzu sehr schauen - die Konkurrenz ist bis zu 2 Spiele in Rückstand, was die Situation aktuell etwas schönt.

TSV St. Otmar St. Gallen - HC Kriens-Luzern 23:25 (12:11)
Kreuzbleiche, Zuschauer. SR Capoccia/Jucker
Strafen: St. Otmar 5, HC Kriens-Luzern 6 x 2 Minuten
Spielverlauf: 0:1, 1:3, 4:3, 5:5, 7:7. 10:10, 12:11; 12:10, 12:12, 14:13, 16:15, 17:17, 20:20, 20:21, 23:23, 23:25
St. Otmar: Kindler/Sheibal (n.e.); Linde, Teesink, Hedin (4), Fricker, Gwerder (2), Gasser (1), Geisser, Juilj (2), Zdrahala (4), Wetzel, Kaiser (3/3), Milovic (3), Höning (3).
HC Kriens-Luzern: Bar/Willimann (ab 24.); Fellmann (1), Wipf, Blättler (5), Engler (2), Spengler (9), Vögtli, Alili (3), Brücker, Radovanovic (1), Gnos, Schramm (4).
Bemerkungen: Kriens ohne Ramseier, Hofstetter und Nyffenegger


Benedikt Anderes

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