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HC Kriens verliert Heimspiel gegen Pfadi klar

Einen rabenschwarzen Feiertagsauftritt legten die NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern aufs Parkett. Pfadi Winterthur setzte sich mit 30:22 durch.
Winterthurs Michal Svajlen gegen die Krienser Benjamin Steiger und Daniel Fellmann (rechts). (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Winterthurs Michal Svajlen gegen die Krienser Benjamin Steiger und Daniel Fellmann (rechts). (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Niederlagen schmerzen. Heimniederlagen doppelt. Und wenn man dann sogar noch vorgeführt wird in der eigenen Halle, dann ist sicherlich Klärungsbedarf vorhanden. Es dürfte beim HCK in den kommenden Tagen denn auch einiges zu besprechen geben. Dabei ist es weniger die Niederlage an sich, die für Gesprächsstoff sorgen wird. Vielmehr ist es die Art und Weise, wie diese zu Stande kam. Denn so vieles, das die HCK-Equipe der Saison 2012/13 bisher ausgezeichnet hatte, schien im tiefen Dezember-Schnee förmlich festzustecken.

Bezeichnend war denn auch der Beginn des Spiels, indem der HCK von der ersten Minute an nicht in die Gänge kam und einen Auftritt ablieferte, den man kaum für möglich halten konnte. Bei der Mattinée-Premiere schien dem Team das Brunchbuffet ganz ordentlich aufzuliegen. Am Schluss war die Bilanz nicht nur resultatmässig ein Desaster: 40 Fehler und Fehlschüsse sind in einem Spiel wie diesem ohnehin zu viel. Bei 22 Toren erst recht – denn das ergibt eine Quote, die schon fast unterirdisch ist.

Bild: Maria Schmid / Neue LZBild: Maria Schmid / Neue LZ
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HC Kriens-Luzern - Pfadi Winterthur 22:30

Dabei nahm das Spiel auch früh schon einen negativen Verlauf. Zwei Beispiele gefällig: Stankovics Scheitern im ersten Angriff war so etwas wie das Symbol, das sich dann durchs Angriffsspiel zog. Oder wenn Pfadis Hess bei angezeigtem Zeitspiel aus 14 Metern Distanz ein Tor erzielt, dann stellt das den Defensivbemühungen ein denkbar schlechtes Zeugnis aus.

Wirklich eingeläutet wurde das Krienser Waterloo dann Mitte der ersten Halbzeit. Während 8 Minuten schaffte der HCK kein Tor, sondern kassierte im Gegenteil mehrere - eines sogar bei eigener Überzahl. Von diesem Schock erholte sich das Team bis zur Pause nicht mehr, fand kein Rezept, wie die Negativspirale gestoppt werden könnte und spulte schicksalsergeben die wohl schlechteste Halbzeit der Saison ab.

Ohne sattelfeste Deckung, ohne Angriffseffizienz, ohne Überzeugungskraft, letztlich aber auch ohne bedingungslosen Siegeswillen und ohne Leader war gegen dieses Pfadi nichts zu machen. Fast jeder Spieler des HCK wird seine Leistung an diesem Samstag vormittag deshalb kritisch hinterfragen müssen. Denn als Mannschaft schlitterte der HCK ins Kollektive Dunkel.

Die Ursache dafür zu ergründen wird jetzt die Aufgabe der nächsten Tage sein. Wenn daraus eine Lehrstunde wird, kann das Waterloo der Krauerhalle aber vielleicht doch noch etwas Gutes haben. Auch wenn für lange Seelenmassage wenig Zeit bleibt, weil sich Spiel um Spiel jagt im Kalender.

Passiert ist in Sachen Finalrundenkurs mit dieser Niederlage noch nicht viel. Aber der HCK darf sich keine weiteren solchen Auftritte leisten, will er die aktuelle Ausgangslage in Sachen Top6 nicht aufs Spiel setzen. Gegen Wacker Thun kann am Mittwoch ohne Leistungsdruck beim Leader die Wende eingeläutet werden.

Danach folgen dann mit Stäfa, Gossau und RTV Basel noch drei kapitale Spiele, die der HCK gewinnen muss. Das aber wird eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Samstagsspiel erfordern, auch wenn diese Teams in der Rangliste hinter dem HCK liegen.

HC Kriens-Luzern – Pfadi Winterthur 22:30 (8:18)

Krauerhalle Kriens, SR Sager/Styger

Spielverlauf: 0:2, 1:3, 2:4, 4:4, 4:6, 5:7, 5:13 (19.!), 7:13, 8:18; 9:18, 9:22, 11:22, 12:24, 14:24, 16:26, 18:26, 19:28, 20:30, 22:30

HC Kriens-Luzern: Aleksejev/Schelbert (ab 18.); Fellmann (2), Mühlebach, Willisch (1), Petrig (1), Båverud (3), Steiger (6), Jeremias, Baviera (1), Hess, Stankovic (6), Baumgartner (2)

Pfadi Winterthur: Kindle/Pramuk; Hess (7), Krieg (5), Kurth (5), Grimm (1), Lier (3), Steiner, Burkhard (1), Scheuner, Huwiler, Svajlen (6), Krauthoff (2), Reuter.

Bemerkungen: Kriens ohne Raemy (verletzt). Strafen: Kriens 4, Pfadi 4 x 2 Minuten.

Benedikt Anderes / HC Kriens

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