HC KRIENS: Wirtschaftskrise als Krienser Chance

Der HC Kriens hat den Ligaerhalt bereits geschafft, deshalb kann er gezielt die neue Saison vorbereiten.

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Auf dem Weg zur Besserung: Daniel Schmid. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Auf dem Weg zur Besserung: Daniel Schmid. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Mannschaft soll weiter verstärkt werden, um 2009/10 den dieses Jahr knapp verpassten Einzug in die Finalrunde zu realisieren.

«Erste Priorität hat ein Kreisläufer», sagt Geschäftsführer Nick Christen. Die Aussichten, einen guten Mann verpflichten zu können, seien gut. «Wegen der Wirtschaftskrise ist der ausländische Markt gross. Einige Vereine haben sich finanziell übernommen und müssen nun Spieler abstossen. Wir haben derzeit zwölf Kandidaten.»

Daniel Schmid ist wieder zu Hause
Weniger gut ist die personelle Situation vor dem dritten Spiel in der Abstiegsrunde heute Mittwoch bei Suhr Aarau (20 Uhr, Schachen). Neben den Langzeitausfällen Schmid, Zimmermann, Schlegel und Portmann fehlen Yalciner (Muskelfaserriss) und Willisch (Prellung), Stankovic ist fraglich.

So werden am linken Flügel die zentralen Rückraumspieler Nyffenegger und von Deschwanden aushelfen. Schmid, der wegen einer Blutvergiftung vier Wochen im Spital war, konnte am vergangenen Samstag nach Hause und ist auf dem Weg der Besserung.

Stephan Santschi