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HCK-Goalie Kayoum Eicher: «In zwei Jahren will ich eine Nummer 1 sein»

Am Mittwoch spielt Kriens- Luzern gegen Bern (20.00, Krauerhalle). Noch in einer Nebenrolle: Goalietalent Kayoum Eicher (21).
Roland Bucher
Kayoum Eicher vom HC Kriens-Luzern. (Bild: HC Kriens-Luzern)

Kayoum Eicher vom HC Kriens-Luzern. (Bild: HC Kriens-Luzern)

«Crazy», so nennen sie ihn, die Nummer 2 im Krienser Tor, und Eicher erklärt den durchaus als Wertschätzung zu interpretierenden Necknamen so: «Letzte Saison wurde ich in einer wichtigen Cuppartie gegen Suhr ins kalte Wasser geworfen. Und habe halt meine Emotionen spielen lassen. Das hat scheinbar Eindruck erwirkt. Auf jeden Fall bin ich seither der «Crazy». Was er bescheiden verschweigt: Der Youngster ermöglichte in dieser aufwühlenden Partie mit vielen starken Paraden Kriens den Einzug in die Halbfinals.

«Crazy»? «Verrückt» ist der junge Mann nicht, nein, keineswegs. Der HCK-Torsteher hat klare Ziele vor Augen: zwei Jahre als Sparringspartner der Nummer 1 Paul Bar will er dienen, und dann: «Will ich eine Nummer 1 werden. Oder zumindest eine ganz starke Nummer 2 mit reellen Aussichten auf einen Stammplatz.» Ausgedeutscht: Kayoum Eicher, mit Goalie-Gardemassen (1,92 m/89 kg) ausstaffiert, setzt für den ersten Teil seines Erwachsenenlebens auf die Karte Handball. Ohne Umschweife sagt er: «Es wäre schön, wenn ich ein paar Jahre lang meinen Lebensunterhalt als Handballer verdienen könnte. Dafür arbeite ich hart.»

Geht's nach dem Ansinnen des väterlicherseits tunesisch verwurzelten Keepers, läuft die Karriere in einem ferneren Zeitfenster so: «Ich würde gerne mal in einer ausländischen Liga spielen. Eine grossartige Destination wäre Frankreich.»

«Der Spirit im Team ist viel besser»

Aber noch nicht am Mittwoch – dann ist der BSV Bern Muri in Kriens zu Gast. Als nächster Gegner nach der ersten Saisonniederlage am Sonntag bei Winterthur, einem Ausrutscher, der ärgerlich gewesen sei. Das soll nun wieder korrigiert werden: «Bern ist ein gutes Team. Aber wir haben den Anspruch, dieses Heimspiel zu gewinnen.» Die Hoffnung beim zu 60 Prozent bei HCK-Assistenztrainer Thomas Zimmermann als Schreiner tätigen Schlussmann stützt sich auf die Tatsache, dass «wir in dieser Saison sehr homogen sind. Und der Teamspirit viel besser ist als noch letzte Saison.»

Den Bernern den Zahn zu ziehen versuchen: das wird in erster Linie die Aufgabe von Paul Bar sein, der Nummer 1, die sich allerdings darauf gefasst machen muss: «Wenn ich rein darf, dann werde ich mich gut wehren. Das verspreche ich.»

NLA, Qualifikation

6. Runde. Mittwoch, 19.30: St. Otmar St. Gallen – Wacker Thun. – 20.00: Kriens-Luzern – BSV Bern. – 20.30: RTV Basel – Pfadi Winterthur. Rangliste (alle 5 Spiele): 1. Pfadi Winterthur 9. 2. Kriens-Luzern 8. 3. Kadetten Schaffhausen 6. 4. Wacker Thun 6. 5. St. Otmar St. Gallen 6. 6. Suhr Aarau 5. 7. BSV Bern 4. 8. GC Amicitia Zürich 3. 9. Endingen 2. 10. RTV Basel 1.

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