HCK - KADETTEN SCHAFFHAUSEN: Kriens verliert gegen den amtierenden Meister

Keine Punkte zwar, aber die wichtige Erkenntnis: Der HC Kriens-Luzern ist auf gutem Weg, sich an der Spitze der NLA zu etablieren. Mit dieser wichtigen Erkenntnis trat das Zentralschweizer NLA-Handball-Team am Samstag die Heimreise aus Schaffhausen an.

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HCK-Spieler Andraz Podversic (links) im Zweikampf mit Vuclav Vrany von den Kadetten Schaffhausen. (Bild Roger Zbinden)

HCK-Spieler Andraz Podversic (links) im Zweikampf mit Vuclav Vrany von den Kadetten Schaffhausen. (Bild Roger Zbinden)

Das international topbesetzte «Überteam» und haushohe Meisterfavorit aus der Munotstadt musste sehr hart um den 30:27-Erfolg kämpfen. Denn der Gast aus der Innerschweiz hielt dagegen, führte phasenweise und musste am Schluss der etwas zu hohen Zahl an Eigenfehlern Tribut zollen.

Wer in der Schweizersbildhalle antritt, hat keinen leichten Stand. Das wissen die Teams der NLA nur zu gut. Der HC Kriens-Luzern aber schaffte es, einen vernünftigen Mittelweg zwischen Respekt und Respektlosigkeit zu finden. Der Champions League-Teilnehmer mit seinem international breit besetzten Kader musste diesmal in Bestbesetzung um den Erfolg kämpfen, setzte sich letztlich mit der Routine knapp durch.

Aber was der Gast aus der Innerschweiz zeigte, verdient Respekt. Denn der HC Kriens-Luzern spielte frech auf, lag in der ersten Hälfte noch phasenweise vorne. Basis dazu war eine geschlossene Teamleistung - von den Torhütern bis zu den Feldspielern. In einer intensiven und temporeichen Partie aber kassierte Kriens zwischen der 18. und 24. Minute fünf Tore in Folge. Von 6:8 gings auf 11:8. Diesen Vorsprung verteidigte Schaffhausen vor 730 Zuschauern bis zum Schluss des Spiels erfolgreich.

Benedikt Anderes/HC Kriens

Kadetten Schaffhausen - HC Kriens-Luzern 30:27 (16:12)

Schweizersbildhalle, 730 Zuschauer. SR Bernet/Wick

Spielverlauf: 2:2, 5:6, 6:8, 11:10, 13:10, 16:12; 20:17, 24:23, 27:26, 30:27.

Kadetten Schaffhausen: Gustavsson/Quadrelli; Kukucka (3), Vrany (1), Göpfert (1), Graubner (1), Patrail (6), Filip (2), Starczan (3), Cvijetic, Baviera, Stojanovic (5), Bucher (1), Ursic (7).

HC Kriens-Luzern: Aleksejev/Schelbert; Hess, Hofstetter (3), Podvrsic (2), Schlegel (3), Schmid (4), Vukelic (1), Stankovic (6/1), Steiger (4), Willisch (4), Yalciner, Zimmermann.

Bemerkungen: Strafen: Kadetten 3, Kriens-Luzern 1 x 2 Minuten. Der HC Kriens-Luzern ohne Nyffenegger, Raemy und Lengacher. Kadetten ohne Jurca. Kriens verschiesst drei Siebenmeter.