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Krienser Handballer gewinnen verdient bei Wacker Thun

Feiner und im Hinblick auf die Finalrundenqualifikation enorm wichtiger Sieg für den HCK: Goran Perkovacs Team gewinnt bei Wacker Thun hoch verdient 28:26 (11:11).
Roland Bucher
Erzielt drei Tore: der Krienser Filip Gavranovic. (Bild: Christian Pfander/BZ (Thun, 7. November 2018))

Erzielt drei Tore: der Krienser Filip Gavranovic. (Bild: Christian Pfander/BZ (Thun, 7. November 2018))

Es war ein Fight auf Biegen und Brechen, lange ohne Zuspruch für den Handball-Feinschmecker, aber unerhört intensiv – und nach der Pause unerhört spannend. Vier Tore Vorsprung hatten sich die Krienser mit einer kämpferisch überragenden Darbietung bis zur 50. Minute gepolstert, doch das war noch längst nicht die Entscheidung. Vier Minuten vor Schluss hatten die Thuner quasi wieder aufgeschlossen, war alles wieder offen (23:24).

«Wenn ich behaupten würde, dass wir zu diesem Zeitpunkt nicht gezittert hätten, dann würde ich lügen», gestand Trainer Goran Perkovac. Doch das offensive Mittelscharnier des HCK war gestern zu abgebrüht, um sich die Punkte noch wegjagen zu lassen. Tom Hofstetter, der Captain, weibelte, dirigierte, warf wichtige Tore, Linksaufbauer Amin Yousefinezhad, der 22 Jahre junge Iraner mit dem unwiderstehlichen Sprungwurf, verriet jene Klasse, die man ihm grundsätzlich zuspricht – und die bestätigte auf der rechten Aufbauerseite auch Aleksandar Radovanovic. «Wir haben heute wirklich gut gespielt», lobte Perkovac.

Die Rädchen greifen

Nick Christen, der CEO des Vereins, hatte vor der Partie betont, dass die Handschrift von Perkovac langsam, aber sicher erkennbar sei und die entsprechende Ernte der hohen Trainingsqualität nur eine Frage der Zeit sei. Kriens zeigte gestern, obwohl mit Goalie Bar, Linksaufbauer Spengler und Nati-Flügel Blättler drei aus der Stammsechs verletzt ­fehlten, dass es die Stärke besitzt, auch diese Saison oben mitzureden. Die Mannschaft steckte die Absenzen ohne Wehklagen weg, hatte in Keeper Willimann (12 Paraden), Yousefinezhad und Lengacher mehr als Notnägel anzubieten. «Wir sind zusammen­gestanden und haben uns geschworen: dieses Spiel gehört uns», erklärte Perkovac, der darauf hinwies, dass er «sehr positiv überrascht» gewesen sei, welche Selbstsicherheit die Mannschaft ausgestrahlt habe. «Wir hatten einen ganz kleinen Moment lang Angst vor dem Sieg – und haben diese Zweifel sofort wieder weggesteckt. Ich bin wirklich stolz auf diese Leistung», meinte der Trainer. Von «Bonuspunkten» hatte Perkovac gesprochen, die man sich anspecken könne, wenn man im Kampf um einen der sechs Finalrundenplätze einen der «Big Three» bodigen könne: Gestern gelang es seiner Mannschaft auf eindrückliche Art und Weise. Übernächsten Sonntag geht’s im Direktduell am Strich gegen Suhr Aarau: Bestätigt sich der HCK – dann darf er sich auf gute und sorgenfreie Adventswochen freuen. «Wir haben gegen Thun bewiesen», schaut Perkovac in die Zukunft, «dass wir jeden Gegner schlagen können.»

So, wie Kriens gestern auftrat: kann durchaus der Fall sein.

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