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HCK mit Remis gegen RTV Basel

Die NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern trennen sich vom RTV 1879 Basel mit 26:26 unentschieden und geht von Rang 5 in die Finalrunde. Dass die Krienser die Chance versäumten, einen taumelnden RTV Basel ganz in die Seile zu schicken, wird in wenigen Tagen nur noch der Statistik zu entnehmen sein.
Kreisläufer Fabio Baviera, sowie der gesamte HCK, vermochte gegen Basel nicht mehr so zu überzeugen wie noch am Mittwoch gegen Stäfa. (Bild: Roger Zbinden / Neue LZ)

Kreisläufer Fabio Baviera, sowie der gesamte HCK, vermochte gegen Basel nicht mehr so zu überzeugen wie noch am Mittwoch gegen Stäfa. (Bild: Roger Zbinden / Neue LZ)

Die Schlussphase in Basel war hektisch, nervenaufreibend – und wohl so etwas wie ein Vorgeschmack auf das, was den HCK in der Finalrunde dann erwarten wird. Letztlich stand ein 26:26 auf der Anzeigetafel der spärlich besetzten Rankhofhalle. Und es war wohl das Resultat, das so in Ordnung ist. Denn mehr hätte der HC Kriens-Luzern nach einer insgesamt (zu) fehlerhaften Leistung kaum verdient.

Der RTV Basel kämpfte mit dem Mut des Verzweifelten, liess nicht locker und blieb dran. Das war an sich so zu erwarten. Denn die Basler sind wohl als Team schon deutlich unter ihrem Wert klassiert. Dass sich der HCK trotzdem selber an der Nase nehmen muss, in Basel nicht beide Punkte gewonnen zu haben , zeigt aber, wie sich die Kräfteverhältnisse an diesem Abend präsentierten. Oder an sich präsentiert hätten...
Denn der HC Kriens-Luzern wäre an sich das bessere Team gewesen. Aber die Leistung war zu fehlerhaft, als dass es Anspruch anzumelden gäbe auf mehr als einen Punkt. Das zeigt auch die Auswertung: Wenn nur die Aufbauer (und nur sie...) Tore erzielen, dann genügt das normalerweise nicht mal zu einem Unentschieden. Genau so aber war es beim HCK dieses Mal. Sowohl von Links- als auch von Rechtsaussen kam in Basel beim HCK kaum Druck aufs Tor. Und wenn, dann stand da der abgetretene Nationaltorhüter Stauber. Aussicht auf Torerfolg: Null. Dazu gelang auch Kreisläufer Fabio Baviera nach der traumhaft sicheren Quote vom Mittwoch nicht mehr viel.

Sowas macht es einer Deckung natürlich spürbar leichter. Der RTV machte sich das zu Nutzen – und wäre trotzdem als Verlierer vom Platz gegangen. Wenn da nicht fast eine unglaubliche Fehlerserie den Gast aus der Innerschweiz zurückgeworfen hätte. Zuerst bewahrte Aleksejev den HCK vor Schlimmeren und hielt das 21:20 – der HCK zog auf 21:24 weg. Dann aber scheiterten die Krienser gleich drei Mal in Serie (im Gegenstoss...) alleine vor dem Tor des RTV. Sowas rächt sich im Normalfall. Der RTV lag nach einem 23:25 plötzlich mit 26:25 vorne. Dass es Tobi Baumgartner vorbehalten blieb, den 26:26 Ausgleich zu erzielen, war wohl symptomatisch. Der Berner lieferte sein wohl bestes Spiel bisher im HCK-Dress ab und überzeugte.

Was unter dem Strich zählt: Der HCK geht auf Rang 5 in die Finalrunde. Rang 4 wäre aber ebenso möglich gewesen – wie der Fall in die Abstiegsrunde. So gesehen bleibt die Erkenntnis: Was einen nicht umbringt, macht einen stark. Oder eben: Wichtige Erfahrung gesammelt in heiklen Situationen – und eine unter dem Strich (und angesichts der Verletzungen) doch gute Quali gespielt. Das wird dem Team helfen, ab anfangs Februar in der Finalrunde unbeschwert den Playoff-Platz anzugreifen. Umso mehr, als sich die Liga deutlich spannender zeigt als auch schon. Was wiederum die Handball-Fans durchaus reizen könnte...

Benedikt Anderes/HC Kriens

RTV 1879 Basel – HC Kriens-Luzern 26:26 (14:13)

Rankhof Basel, Zuschauer. SR Sager/Styger

Spielverlauf: 0:1, 1:1, 1:2, 4:2, 5:3, 5:5, 6:6, 7:6, 7:8, 9:8, 11:9, 12:10, 13:10, 13:12, 14:12, 14:13; 14:14, 16:14, 17:15, 18:16, 18:19, 20:20, 20:23, 22:24, 23:25, 25:25, 26:25, 26:26

RTV 1879 Basel: Stauber/Satchwell; Kaiser (2), Gulbicki (3), Ebi, Stamenov (5), Brunner, Kuppelwieser (1), Wessner, Vukelic (5/1), Dannmeyer (6), Wittlin (5)

HC Kriens-Luzern: Schelbert/Aleksejev (ab 31.); Mühlebach, Petrig, Båverud (6), Steiger (7), Fellmann (2), Jeremias, Baviera, Hess (2), Stankovic (2), Baumgartner (7).

Bemerkungen: Strafen: Kriens 1, RTV Basel 2x2 Minuten. Kriens-Luzern ohne Raemy und Willisch (verletzt).

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