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Interview

HCK-Trainer Perkovac: «Mir gefällt es, wie wir spielen»

Kriens-Trainer Goran Perkovac spricht über Sonntagsgegner Suhr Aarau und die eigenen Fortschritte.
Stephan Santschi
Will auch sm Sonntag gegen Suhr Aarau gewinnen: HC Kriens-Luzerns Trainer Goran Perkovac. (Bild: Philipp Schmidli, Kriens, 8. September 2018)

Will auch sm Sonntag gegen Suhr Aarau gewinnen: HC Kriens-Luzerns Trainer Goran Perkovac. (Bild: Philipp Schmidli, Kriens, 8. September 2018)

Suhr Aarau gewann am Donnerstag den Cup-Achtelfinal in Stans mit 36:23. Wie war Ihr Eindruck?

Goran Perkovac: Stans spielte desolat, kassierte etwa zehn Treffer ins leere Tor und übertrieb es etwas mit dem 7:6-Angriffsspiel.

Als nächstes gastieren die Aargauer am Sonntag zum NLA-Duell in der Krienser Krauerhalle. Was zeichnet den Gegner aus?

Die Mannschaft ist sehr stabil, ein sehr unangenehmer Gegner. Wenn man mit ihrer 5:1-Defensive nicht zurechtkommt, laufen die Suhrer Gegenstösse. Wenn dann auch noch Goalie Dragan Marjanac einen guten Tag hat, wird es sehr schwierig. Es geht darum, im Angriff Lösungen zu finden, keine technischen Fehler zu machen.

Was erwarten Sie vom gegnerischen Angriff?

Mit dem neuen Portugiesen Diogo Oliveira hat Suhr Aarau einen spielstarken Akteur dazu erhalten. Den müssen wir im Griff haben. Der rechte Rückraum mit Patrick Strebel ist gut, aber nicht so gefährlich wie die Mitte und die linke Seite mit Oliveira und Tim Aufdenblatten.

Suhr Aarau stieg 2016 auf und hat sich seither in der NLA etabliert. Wie sehen Sie die Entwicklung?

Sehr positiv. Der Verein hat sehr viele Talente und baut diese auch in die Mannschaft ein. In dieser Hinsicht ist er für die ganze Schweiz ein Vorbild.

Nicht mehr dabei ist Milan Skvaril, der seinen Vertrag aufgelöst hat. Ursache ist wohl eine Strafanzeige des Luzerners Nicolas Raemy nach einem harten Foul. Was halten Sie davon?

Das Beste für den Handball wäre es, wenn Nicolas Raemy diese Anzeige zurückziehen würde. Solche Fouls gibt es in jedem Training. Nicolas wird da wohl falsch beraten.

Zu Ihrem Team: Aktuell steht Kriens-Luzern auf dem starken dritten Platz. Wie sehen Sie die jüngste Entwicklung?

Sehr gut, mir gefällt es, wie wir spielen. Wir sind stabiler geworden. In der Stadt höre ich oft, dass wir sehr attraktiven Handball spielen und Leute sagen mir, dass sie nun auch mal ein Spiel von uns schauen kommen möchten.

An welchen Stellschrauben drehen Sie im Training als nächstes?

Wir möchten in der Vorwärtsbewegung noch schneller werden. Doch das braucht Zeit und Sicherheit. Zuletzt mussten wir dies etwas vernachlässigen, um die Kräfte einzuteilen. Leider hatten wir mit Jernej Papez, Severin Ramseier, Tom Hofstetter und Tim Rellstab einige Verletzungen zu beklagen – solche Ausfälle kann in der NLA nur ein Team wegstecken und das sind die Kadetten Schaffhausen.

Papez ist zurück. Wer noch?

Gegen Suhr Aarau rechne ich wieder mit Tom Hofstetter. Vorerst gibt es keine Operation, er wird seine Probleme mit dem Ellbogen in der Winterpause erledigen. Ramseier und Rellstab sollten nach der Länderspielpause im November wieder einsatzbereit sein.

Ihr Tipp für Sonntag?

Wenn wir unsere normale Leistung abrufen, werden wir gewinnen. Damit könnten wir nach hinten etwas Distanz schaffen.

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