HCK unterliegt Leader Thun mit 23:30

Schlechter Lohn für den HC Kriens-Luzern gegen Leader Wacker Thun. Die Berner Oberländer mussten für den Heimerfolg hart kämpfen, setzten sich aber letztlich dank der grösseren Kaderbreite verdient mit 30:23 durch.

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Der achtfache HCK-Torschütze Benjamin Steiger. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Der achtfache HCK-Torschütze Benjamin Steiger. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Was der HC Kriens-Luzern gegen Wacker Thun in dessen Halle zeigte, hatte trotz der letztlich klaren Niederlage mehr als nur Hand und Fuss. Bis zur 44. Minute hielt der HCK mit dem aktuellen Tabellenleader  mehr als nur mit. Trotz Fehlern vorne wie hinten schafften es die Zentralschweizer immer wieder, den Abstand zum Gastgeber nicht grösser als vier Tore werden zu lassen (15:19).

In der Folge zeigten die Krienser Biss und kämpften sich gegen starke Thuner wieder auf 19:20 heran - ein starkes Stück Leistungswille. Doch Boris Stankovis Anschlusstreffer war so etwas wie der «Ablöscher» des Strohfeuers. Gleich danach leistete sich der HCK neun (!) Fehlwürfe in Folge - zusammen einer Zweiminutenstrafe gegen Fellmann. Das war dann doch etwas gar viel für den HCK. Der Kneckpunkt in einer ansonstzen attraktiven Handball-Party.

Aus Sicht des HCK gab es drei Lichtblicke: Marius Alekesejev im Tor zeigte gegen seinen ehemaligen Club 45 Minuten eine Partie mit klar aufsteigender Formkurve. Dazu war Liga-Topskorer Beni Steiger in Hochform. Stark war zudem Youngster Yves Mühlebach. Der Linkshänder machte aus vier Versuchen aus Rechtsaussen vier Tore.

In den kommenden drei Spielen (davon deren 2 zu Hause am kommenden Samstag gegen Forti Gossau und am kommenden Mittwoch gegen Lakers Stäfa sowie in einer Woche gegen RTV Basel) hat der HCK die nötigen Punkte für den Finalrunden-Einzug budgetiert. An positiven Erkenntnissen aus den letzten Begegnungen mit den Spitzenteams der Liga hat es nicht gemangelt – jetzt gilt es, diese «in Ergebinsse» umzusetzen.

Wacker Thun - Kriens-Luzern 30:23 (16:13)

Lachenhalle. – 860 Zuschauer. – SR Bernet/Wick. – Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Wacker, 5mal 2 Minuten gegen Kriens. – Spielverlauf: 1:0, 1:1, 2:1, 4:3, 4:4, 6:4, 6:7, 8:7, 10:10, 13:11, 14:12, 16:13; 16:14,19:14, 19:17, 20:19, 24:19, 26:19, 27:20, 28:21, 29:22, 30:23.

Wacker Thun:Merz; Linder (3/2), Dähler (4), Franic (1), Lanz, Caspar (2), Friedli (1), Von Deschwanden (4), Bhend (1), Chalkidis (7), Rathgeb (3), Hüsser (4), Studer.

Kriens-Luzern: Schelbert/Aleksejev (ab 15.); Fellmann, Mühlebach (4), Willisch (1), Petrig (1), Baverud (2), Steiger (8/1), Baviera, Hess (1), Stankovic (6), Baumgartner.

Bemerkungen: Wacker ohne Isailovic, Kriens-Luzern ohne Raemy (beide verletzt).