HCK verpflichtet zusätzlichen Kreisläufer

Mit Markus Jeremias verpflichtete der HC Kriens-Luzern einen Hünen als zweiten Kreisläufer. Der Bieler soll zusammen mit Fabio Baviera für Löcher in der gegnerischen Defensive und für Tore sorgen.

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Markus Jeremias stösst als zweiter Kreisläufer zum HC Kriens-Luzern. (Bild: PD)

Markus Jeremias stösst als zweiter Kreisläufer zum HC Kriens-Luzern. (Bild: PD)

Nach dem Wegzug des serbischen Nationalspielers Bojan Beljanski zum deutschen Bundesligisten und Europacup-Siegers Frischauf Göppingen hatte der HC Kriens-Luzern frühzeitig entschieden, auf der Position am Kreis nun dem Schweizer Neo-Nationalspieler Fabio Baviera das Vertrauen zu schenken. Um auf dieser Position trotzdem über eine schlagkräftige Alternative zu verfügen, hat der HC Kriens-Luzern nun den Bieler Markus Jeremias verpflichtet.

Sieben Jahre lang war der  29-jährige Jeremias bei HS Biel in der NLB aktiv und spielte zwischendurch auch einige Partien in der NLA beim BSV Bern Muri. Vor einem Jahr trat er zwar vom Leistungssport zurück, kehrte aber schon wenige Monate später als Nothelfer bei Biel wieder auf den Platz zurück. Seine Leistung nach dem Comeback ermutigte ihn, es doch noch einmal packen zu wollen. Deshalb wechselte er im Mai zum TV Zofingen in die NLB.

Mit der Chance, jetzt beim HCK noch einmal NLA-Luft schnuppern zu können, veränderte sich die Situation für den Seeländer noch einmal. Nach einigen Testwochen von Jeremias beim HC Kriens-Luzern willigte Zofingen ein, Jeremias weiterziehen zu lassen. Mit seinen «Gardemassen» (1.99 Meter und 112 Kilogramm) bringt Jeremias jene physische Präsenz mit, die am Kreis nötig ist, um in der NLA zu bestehen. Jeremias wird nicht als Profi beim HCK sein, sondern einer Teilzeitarbeit nachgehen.

pd/HCK/Benedikt Anderes/zim