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Eishockey: Heimspiele in Luzern für den Trainer des Jahres

Am Donnerstag und Freitag wird der neu ins Leben gerufene Lucerne Cup durchgeführt. Mit Patrick Fischer, dem frischgekürten Coach des Jahres, gibt die Schweizer Nationalmannschaft in Luzern erstmals wieder ein Gastspiel seit elf Jahren.
René Barmettler
Der Schweizer Stürmer und Ex-Zuger Björn Christen (rotes Dress) bedrängt hier beim letzten Länderspiel auf Luzerner Eis den dänischen Torhüter Peter Hirsch. (Bild: Luzerner Zeitung (Luzern, 6. November 2007))

Der Schweizer Stürmer und Ex-Zuger Björn Christen (rotes Dress) bedrängt hier beim letzten Länderspiel auf Luzerner Eis den dänischen Torhüter Peter Hirsch. (Bild: Luzerner Zeitung (Luzern, 6. November 2007))

Luzern wurde 2007 zum Experimentierfeld. Erstmals wurden auf Schweizer Eis zwei statt ein Headschiedsrichter eingesetzt. Der damalige SCL-Tigers-Stürmer und heutige Kloten-Spieler Fabian Sutter (36) befand nach dem Testspiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Dänemark (5:0-Sieg) trocken: «Als Spieler habe ich davon wenig bemerkt. Das Quartett hat seine Sache gut gemacht, es stand nie einer im Weg. Mir ist es egal, ob drei oder vier auf dem Eis sind: Hauptsache, sie pfeifen gut.» 2018 hat sich dieses System – auch international – längst etabliert.

Am Donnerstag und Freitag wartet auf Luzern ein erneutes Experiment in Sachen Eishockey: Der Lucerne Cup mit der Schweiz, Russland, Slowakei und Österreich. Es sind die Schweizer Länderspiele fünf und sechs, die in der Historie im Eiszentrum stattfinden werden. 1967 (2:4 gegen die USA), 1968 (3:4 gegen Ungarn), 1973 (5:2 gegen Rumänien) fanden die weiteren Partien in Luzern statt. «Wir haben nach einem Standort mit mittelgrosser Stadionkapazität von 3000 bis 4000 Zuschauern und dem Potenzial für ein Eishockeyfest gesucht – dabei sind wir schnell einmal für ein erstes Meeting in Luzern gelandet», sagt Janos Kick, Medienchef von Swiss Icehockey.

Luzern hat Potenzial für ein Eishockeyfest

Für Coach Patrick Fischer ist es als gebürtiger Luzerner und frisch gekürter Trainer des Jahres quasi ein Heimspiel. Aber das ist nicht der Grund für den Austragungsort. Man will das Nationalteam dort auftreten lassen, wo Spitzeneishockey nicht alltäglich ist. Der HC Luzern fristet seit fast zwei Jahrzehnten in der 2. Liga ein eher trauriges Dasein. Da kommen Auftritte der Schweizer Auswahl gerade recht. «Wir sind überzeugt, dass die Luzerner ein begeisterungsfähiges Eishockeypublikum sind», sagt Kick. Ausserdem ist er überzeugt, dass die Stadt den Gastmannschaften gefallen wird.

Interessant ist dieses Turnier auch für «Luzern Tourismus», das den Lucerne Cup als Plattform nutzen möchte. Geplant gewesen wären unter anderem ein Ausflug mit allen Teams auf die Rigi. Doch wegen des gedrängten Programms musste die Idee zumindest für die erste Ausgabe wieder begraben werden. Die Russen landen erst heute Mittag in Zürich und werden den vielen Sehenswürdigkeiten dieser Region kaum viel Beachtung schenken. Deshalb hat «Luzern Tourismus» angeregt, doch künftig das Turnier über drei Spieltage und einen freien Tag anzulegen. Doch ob dieser Cup nächstes Jahr wieder hier stattfindet, hängt von mehreren Faktoren ab: «Wir werden analysieren, wie das Turnier beim Publikum und den Sponsoren angekommen ist. Nebst dem Ticketverkauf spielen sicher auch die Rückmeldungen der Teams eine wichtige Rolle», sagt Janos Kick. Bis gestern konnten für beide Schweizer Spiele bereits mehr als 4000 Tickets abgesetzt werden. Weitere Tickets können an der Tageskasse oder auf www.sihf.ch erworben werden.

Spielplan

Donnerstag. 1. Spiel. 16.15: Russland – Slowakei (Gratiseintritt). – 2. Spiel. 20.15: Schweiz – Österreich.

Freitag. 16.15: Falls Österreich gegen die Schweiz verliert, spielt es gegen den Verlierer aus dem 1. Spiel, sonst gegen den Sieger (Gratiseintritt). – 20.15: Schweiz – Russland oder Slowakei.

Aufgebot

Schweizer Nationalauswahl. Tor: Reto Berra (Fribourg-Gottéron, 81 Länderspiele). Leonardo Genoni (Bern, 82). – Abwehr: Raphael Diaz (Zug, 108). Lukas Frick (Lausanne, 32). Patrick Geering (ZSC Lions, 62). Joël Genazzi (Lausanne, 51). Andrea Glauser (SCL Tigers, 3), Samuel Kreis (Biel, 8), Romain Loeffel (Lugano, 71). Christian Marti (ZSC Lions, 32). – Angriff: Andres Ambühl (Davos, 25), Chris Baltisberger (ZSC Lions, 33), Christoph Bertschy (Lausanne, 10), Damien Brunner (Biel, 77), Noah Rod (Genève Servette, 26), Grégory Hofmann (Lugano, 48), Denis Hollenstein (ZSC Lions, 110), Lino Martschini (Zug, 39), Simon Moser (Bern), Thomas Rüfenacht (Bern, 51), Reto Schäppi (ZSC Lions, 80), Tristan Scherwey (Bern, 49), Reto Suri (Zug, 87), Joël Vermin (Lausanne).

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