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Heinzer darf noch hoffen

Sven Aregger

Welch eine Enttäuschung, welch ein Pech: Der Immenseer Max Heinzer muss in Rio seine Medaillenhoffnungen im Einzel vorzeitig begraben – wie bereits 2012 in London, wo er in der zweiten Runde scheiterte. Nach zwei siegreichen Kämpfen, in denen er mit seinem explosiven Offensivstil beeindruckt hat, unterlag er gestern im Viertelfinal deutlich dem Südkoreaner Park Sangyoung. Eine Verletzung, die er sich beim Aufwärmen zugezogen hat, wurde ihm zum Verhängnis.

Dabei hat sich Heinzer so viel vorgenommen. Er baute seine Form langsam auf, um just in Rio in Topverfassung zu sein. Mit dem EM-Silber in Polen zeigte er im Juni, dass mit ihm zu rechnen ist. Aber auch Heinzer weiss: Fechten ist unberechenbar. In kaum einem anderen Sport ist die Zahl der Medaillenanwärter so hoch. Einfache Duelle gibt es nicht. Hinzu kommt der Glücksfaktor: Neben der körperlichen und mentalen Form entscheidet oft auch das Gegner-Los über Sieg und Niederlage. Oder – wie gestern – ein unglücklicher Aufwärmsprint.

Heinzer darf nun aber den Kopf nicht hängen lassen. Das gilt auch für Fabian Kauter und Benjamin Steffen, der gestern nur knapp Bronze verpasst hat. Denn am Sonntag treten die Schweizer im Teamwettkampf an. Dort gehören sie zu den Topfavoriten. Heinzer darf also weiter von einer Olympia-Medaille träumen – sofern er rechtzeitig wieder fit wird.

Sven Aregger

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