HOCKEYSTART: Was in der neuen Eishockey-Saison alles ändert

Am 7. September beginnt die Eishockey-Saison 2017 / 2018. Einiges ändert, anderes bleibt. Der Überblick.

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Blick in die Bossard-Arena während des Playoff-Finalspiel des EV Zug gegen den SC Bern. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 17. April 2017))

Blick in die Bossard-Arena während des Playoff-Finalspiel des EV Zug gegen den SC Bern. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 17. April 2017))

Modus NLA. Der Modus in der NLA bleibt gleich. Die Qualifikation mit zwölf Mannschaften umfasst wiederum 50 Runden (4 Vollrunden = 44 Spiele plus 6 Runden mit "regionalen" Gegnern). Die ersten acht Teams kommen in die Playoffs (best of 7), wobei sich die Partien aus der Schlussrangliste (1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.) ergeben. Die Teams auf den Plätzen 9 bis 12 bestreiten eine Platzierungsrunde mit je sechs Spielen, die Punkte aus der Qualifikation werden mitgenommen. Für die besten zwei Mannschaften ist die Saison zu Ende. Die zwei anderen Equipen bestreiten den "Playout-Final", worauf der Verlierer in die Ligaqualifikation gegen den NLB-Meister muss.

Neuerung Playoffs.In den Playoffs gibt es analog zur NHL und zu weiteren Ligen kein Penaltyschiessen mehr. Steht eine Partie nach 60 Minuten unentschieden, wird so lange gespielt, bis ein Tor fällt. Diese Neuerung beschlossen die Vereine der höchsten zwei Ligen im vergangenen November an ihrer ordentlichen Versammlung. Die Regeländerung gilt nur für die Playoffs. In der Qualifikation bleibt es gleich: Steht es nach einer fünfminütigen Verlängerung mit 3 gegen 3 Feldspielern unentschieden, kommt es zum Penaltyschiessen. Allerdings werden in der Overtime die Seiten nicht mehr gewechselt.

Namen. Die höchste Liga heisst nicht mehr National League A, sondern nur noch National League. Die National League B wurde in Swiss League umbenannt. Die dritthöchste Liga heisst MySports League.

Anspielzeiten. Die NLA-Partien der Regular Season beginnen um 19.45 Uhr, am Sonntag um 15.45 Uhr.

Drittelspausen. Die Drittelspausen dauern neu 18 und nicht mehr 15 Minuten.

Torhüterbehinderung. Neu können die Schiedsrichter ein Tor wegen Torhüterbehinderung annullieren, ohne eine Strafe auszusprechen. Dies, wenn der Kontakt mit dem Goalie ungewollt erfolgt ist.

sda