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Hooligan-Datenbank umfasst 1592 Personen

Personen, die sich rund um Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben, werden seit dem Jahr 2007 in der Hooligan-Datenbank Hoogan erfasst. Die Einträge bewegen sich in den letzten drei Jahren auf einem konstanten Niveau.

(jvf) Die neusten «Hoogan»-Zahlen stammen vom Januar 2019. Demnach sind momentan 1592 Personen in der Datenbank registriert – gegen 747 von ihnen läuft eine aktive Massnahme wie Stadion- oder Rayonverbot. Nach Ablauf der Massnahmen bleibt man drei Jahre in der Datenbank eingetragen.

Etwas mehr als zwei Drittel der Registrierten wurden im Zusammenhang mit einem Fussball-Spiel straffällig, die Restlichen im Zusammenhang mit Eishockey. Die Herkunft der Registrierten wird nicht erfasst. Rund zwei Drittel der erfassten Personen sind zwischen 19 und 29 Jahre alte. Das mit Abstand am häufigsten erfasste Delikt ist Landfriedensbruch. Die Einträge bewegen sich in den letzten Jahren auf einem konstanten Niveau.

Entwicklung Hooligan-Datenbank

Anzahl Personen mit aktiven Massnahmen (Januar 2015 - 2019)
Jan. 2015Juli 2015Jan. 2016Juli 2016Jan. 2017Juli 2017Jan. 2018Juli 2018Jan. 20190200400600800

Stadionverbote werden in der Regel vom Klub ausgesprochen, in dessen Stadion die fehlbare Handlung begangen wurde. Sie werden zentral durch den Schweizerischen Fussballverband (SFV) erfasst und sind national gültig. Die Dauer variiert zwischen einem Jahr und drei Jahren. Als Tatbestände gelten etwa Nötigung, Gewalt, Hausfriedensbruch, Verstösse gegen das eidgenössische Waffen- oder Sprengstoffgesetz, aber auch Raub- und Diebstahldelikte.

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