Swiss City Marathon – Lucerne
Horwer Sportverein betreibt seinen Verpflegungsposten wieder: «Alle sprinten auf das erste Wasser zu»

Seit dem ersten Marathon betreibt der Horwer Sportverein HSV an der Krienserstrasse einen Verpflegungsposten. Das eingespielte Team weiss, wo es die meisten Hände braucht.

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Der Horwer Sportverein HSV am Verpflegungsposten.

Der Horwer Sportverein HSV am Verpflegungsposten.

Bild: PD

Knapp 13 Kilometer in den Beinen. Den Rhythmus gefunden. Voll im Flow. So kommen die Läuferinnen und Läufer um die Kurve geschossen und auf den Verpflegungsposten zu. «Wir haben in einem normalen Jahr das ganze Angebot», erklärt Madeleine Sievi, Präsidentin des Horwer Sportvereins HSV. «Wasser, Bananen, Riegel, isotonische Getränke und hinten nochmals Wasser.» Der Posten ist möglichst in die Länge gezogen – alles steht und liegt auf 15 aneinandergereihten Tischen.

«Alle sprinten auf das erste Wasser zu. Daher brauchen wir dort die meisten Hände», weiss Sievi aus Erfahrung. Sie teilt in diesem Abschnitt jeweils 8 oder 9 Personen ein. Insgesamt steht der Horwer Sportverein mit rund 25 Helferinnen und Helfern im Einsatz. Grösstenteils sind es Mitglieder des Frauenturnvereins, aber auch Grosskinder und Ehemänner werden «verpflichtet und aufgeboten», lacht Sievi.

Knochenarbeit, die Spass macht

Der Horwer Sportverein HSV feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen und ist ein Helferverein der ersten Stunde. «Die Arbeit am SwissCityMarathon – Lucerne macht uns grossen Spass, aber es ist Knochenarbeit», sagt Madeleine Sievi. «Wir helfen jedes Jahr gerne mit und freuen uns gleichzeitig über den Zustupf in die Vereinskasse.» Und das auch wenn in diesem Jahr am Verpflegungsposten nur Getränke in Form von isotonischen Getränken und Wasser abgegeben wird. Der Frauenturnverein ist auch an anderen Anlässen in Horw ein engagierter Helferverein.

Zeit für ein Danke

Immer wieder neue Becher mit Wasser füllen. Ständig für Nachschub auf den Tischen zu sorgen, ist intensiv. «Hektisch wird es vor allem dann, wenn die erste Meute kommt.» Was Madeleine Sievi auch nach Jahren noch freut: «Die Läuferinnen und Läufer sind voll im Flow und werfen oft Becher um, aber sie haben immer genügend Luft und Zeit, Danke zu sagen. Das schätzen wir sehr.»